Beach-EM Valencia (F/M): Es geht um Medaillen und Autos
Sieben deutsche Teams nehmen an der EM 2007 vom 23.-26. August in Valencia/Spanien teil und versuchen, in den Medaillenkampf einzugreifen. Damit stellt der DVV die stärkste Fraktion - ein erster Erfolg für den deutschen Beach-Volleyball. Doch nachdem die WM in Gstaad ohne die insgeheim erhoffte Medaille ausging und nach den bisherigen Leistungen auf der Europa-Tour wollen die Teams natürlich mehr, soll Edelmetall die Hälse zieren. Schließlich gewannen deutsche Duos vier Turniere auf der Europa-Tour 2007, und lediglich beim letzten Event in Den Haag stand kein DVV-Duo auf dem Treppchen.
Die deutschen Hoffnungen tragen im Frauen-Turnier (23.-25. August) Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV), Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) und Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), die eine wild card erhielten. Im Männer-Turnier (24.-26. August) sind David Klemperer/Eric Koreng (MTV Hildesheim/Seaside Beach Club Essen), Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) und Kay Matysik/Stefan Uhmann (VC Olympia Berlin/Kölledaer SV) dabei.
Für drei deutsche Duos geht es dabei um mehr, als nur an der EM teilzunehmen: Holtwick/Semmler und Klemperer/Koreng führen aktuell die Europarangliste mit 420 (Holtwick/Semmler) bzw. 300 Punkten (Klemperer/Koreng) an und streben diesen Zustand auch nach Beendigung der EM an, denn dann erhielten sie jeweils zwei Autos des Hauptsponsors. Der Start von Holtwick/Semmler hing dabei noch an einem seidenen Farben, denn Semmler hatte sich Anfang August eine Fußverletzung zugezogen. Brink/Dieckmann gehen als Titelverteidiger an den Start und wollen ihre makellose Serie von fünf Turniersiegen in Folge auf der Europa-Tour auch in Valencia fortsetzen.
Die 24-er Teilnehmerfelder werden im sogenannten Doppel-Ko-Modus gespielt, d.h. eine Mannschaft scheidet erst aus dem Turnier, wenn sie zweimal verloren hat.