Volleyball-Internat Frankfurt: Abschied beim letzten Heimspiel der Saison!
Ein wenig Wehmut wird bei allen am Samstag, 8. April, um 16.00 Uhr aufkommen: Im letzten Heimspiel der Saison gastiert der Tabellen-Achte USC Braunschweig in der Carl-von-Weinberg-Schule, und für fünf Internatler heißt es "Abschied nehmen". Für sie endet die Ausbildung im Internat.
Lukas Kampa, Max Lake, Christian Hesse, Ralph Nothhaft und Sebastian Richter werden vor dem Spiel vom Internat-Vorstand verabschiedet - alle erlebten eine ereignisreiche und erfolgreiche Zeit in Frankfurt und werden auch in Zukunft hochklassig Volleyball spielen.
Da ist klar, dass die fünf Scheidenden und ihre Mitspieler sich mit einem Heimerfolg verabschieden wollen. Doch das wird nicht leicht: Zum einen siegte Braunschweig im Hinspiel mit 3:0, zum anderen stecken die Braunschweiger noch ein wenig im Abstiegskampf und dürften motiviert in das Spiel gehen. Mit 22:26-Punkten benötigen sie noch einen Sieg aus den letzten beiden Partien, um ganz sicher die Klasse zu halten.
An das Hinspiel erinnert sich Stewart Bernard nicht gerne: "Wir verloren klar, weil wir diverse Verletzte hatten. Jetzt sind wir komplett, und ich erwarte ein besseres Spiel." Ideal verlief die Vorbereitung jedoch nicht: Mehrere Spieler schrieben in dieser Woche ihre Abiturklausuren und konnten somit nur eingeschränkt trainieren. Deshalb will Bernard abwarten, "wer wieviel Energie beim Abitur gelassen hat." Taktisch will er die Braunschweiger vor allem mit druckvollen Aufgaben in Schwierigkeiten bringen, damit sich die Internatler mit einer gut vorbereiteten Block- und Feldabwehr gegen die starken Außenangreifer wappnen können.
Schluss ist mit dem letzten Heimspiel jedoch noch nicht. Bereits am Dienstag, 11. April (18.30 Uhr), kommt es zum letzten Saisonspiel. Gegner sind dann die Altersgenossen vom Zurich Team VC Olympia Berlin. "Dort wollen wir die Saison gut abschließen, den vierten Platz verteidigen und besser spielen als im Hinspiel", fasst der Bundestrainer die Ziele für den letzten Auftritt zusammen. Das Hinspiel hatten die Internatler völlig übermotiviert 0:3 verloren.