VC Olympia Rhein-Neckar: VCO ohne Berliner gegen Hülzweiler zu inkonstant!

VC Olympia Rhein-Neckar: VCO ohne Berliner gegen Hülzweiler zu inkonstant!

Heidelberg (ML) - Die Siegesserie des VC Olympia Rhein-Neckar in der Rückrunde der 2. Volleyball-Bundesliga Süd ist gestoppt. Die Heidelberger Volley-Youngsters unterlagen nach vier Siegen in Folge am Sonntag im heimischen Olympiastützpunkt mit 1:3 (21-25, 25-22, 18-25, 19-25) gegen den TV Hülzweiler.

Nach den tollen Leistungen der letzten Bundesligapartien und in den Jugendwettbewerben ging das Heidelberger Volleyballprojekt zuversichtlich in die Partie. "Außerdem wollten wir uns ja auch für die Niederlage in der Hinrunde revanchieren", erklärte die an diesem Tag hervorragend aufgelegte Nachwuchsspielerin Luise Mauersberger, die am Sonntag ihr erstes komplettes Spiel für den VCO absolvierte. Zunächst sah es auch danach aus. Der VCO begann engagiert und verschaffte sich schnell eine kleine Führung. Angeheizt durch die neue VCO-Cheerleadergruppe des Heidelberger Helmholtz Gymnasiums jubelte die treue Anhängerschaft auf den Rängen dem fünften Sieg in Folge entgegen. "Wir waren deutlich besser als im Hinspiel, und es hätte zum Erfolg reichen können", lobte Bundestrainer Dirk Groß.

Doch ohne die fehlenden Stammspieler Denise Hanke, Lisa Rühl und Nora Götz, die ihre Heimatvereine bei den Berliner Landesmeisterschaften vertraten, konnte die Heidelberger Talentschmiede das Niveau nicht halten und gab den ersten Satz am Ende noch überraschend deutlich ab. Unbeeindruckt davon präsentierte sich der VCO im zweiten Durchgang stabil und spektakulär. Vor allem die ganz jungen Nachwuchstalente des Jahrganges 1990 glänzten in dieser Phase. "Küken" Chantal Laboreur auf der Spielmacherposition setzte Luise Mauersberger auf der Diagonalposition erfolgreich in Szene. "Das war ein richtig guter Ansatz", freute sich Groß ob der Früchte seiner Arbeit. In den folgenden Durchgängen war die "Berliner Lücke" jedoch immer deutlicher zu spüren. "Ohne die drei Berliner haben wir uns eigentlich ganz gut verkauft. Wir haben keine großen Fehler gemacht, aber viele kleine, und viel Kleinkram macht eben auch Mist", lautet die abschließende Analyse des Trainers.