VC Olympia Berlin: Die Vorgabe halb erfüllt!

VC Olympia Berlin: Die Vorgabe halb erfüllt!

Zwei Siege gegen unter ihnen in der Tabelle rangierende Gegner hatte Manfred Steinbeißer seinen Schützlingen als Vorgabe aufgetragen. Doch die Junioren des Zürich Team VC Olympia Berlin erfüllten in der 2. Volleyball-Bundesliga, Staffel Nord, "nur" die Hälfte: Nach dem 0:3 (21:25, 22:25, 21:25) gegen SV Warnemünde am Samstag gab es am Sonntag vor 250 Zuschauern in der Saefkowhalle ein 3:2 (25:21, 21:25, 17:25, 25:22, 16:14) über den TuS Schladern.

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen die Männer von der Ostseeküste ("eine katastrophale Leistung") hatte es in der üblichen Kurzauswertung hinterher erstmals einen offenen Disput in der Mannschaft gegeben, berichtete Nachwuchs-Bundestrainer Manfred Steinbeißer. Diese kritische Auseinandersetzung untereinander habe unterm Strich zu einer "Steigerung" in der umkämpften Partie über nahezu zwei Stunden gegen die abstiegsgefährdeten Männer aus Schladern geführt. Der Gast hatte tags zuvor in Königs Wusterhausen verloren und den Überraschungserfolg von Warnemünde bei den VCO-Talenten als weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib empfunden. So stemmte sich das Team von Trainer Sven Dombrowski mit dem Routinier Elmar Wächter (42 Jahre) gegen die an Körpergröße und athletischer Wucht bevorteilten Berliner. Die hatten sich gegenüber dem Vortag auf der Zuspielposition für Sebastian Kühner statt Erik Weber entschieden und Matthias Böhme auf Diagonalangriff gestellt. Neuzugang Jonathan Erdmann brachte positive Impulse auf der Außenposition. Weil aber der Gast alle Register zog und fightete, die Gastgeber nach wie vor Annahmeschwächen offenbarten und die Zuspieler noch nicht die Rolle als Spielgestalter (Tempowechsel, Ruhe reinbringen usw.) voll verinnerlicht haben, ging es bis in die Endphase des fünften Satzes hauteng und knapp zu.

(Quelle: epo)