U18-Beach-Europameisterschaften Bratislava (w/m): Fällt die Medaillenernte erneut erfolgreich aus?
Vom 27. bis 30. Juli finden in Bratislava/Slowakei die U18-Beach-Europameisterschaften (Teilnehmer sind am 1. August 1989 und jünger Geborene) statt. Vier DVV-Teams gehen an den Start und gehören - allein schon aus der Historie bedingt - zu den Mitfavoriten. In den vergangenen drei Jahren sammelten die deutschen Nachwuchs-Beacher insgesamt acht Medaillen, zwei Mal Gold, vier Mal Silber und zwei Mal Bronze. In diesem Jahr versuchen Rasmus Mumme/Finn Dittelbach (Eimsbütteler TV/TSV Husum) und Toni Helmuth/Rene Einbrodt (beide TSC Berlin) bei den Jungen sowie Melanie Iwansky/Stephanie Koszowski (USC Konstanz/FT Adler Kiel) und Saskia Hippe/Marika Steinhauff (Köpenicker SC/VC Olympia Berlin) bei den Mädchen, weiteres Edelmetall zu ergattern.
Doch leicht wird das nach Einschätzung von Bundestrainer Elmar Harbrecht nicht: "Mitfavorit sind wir immer, weil wir eine der wenigen Nationen sind, die eine systematische Förderung machen und die Spieler viele Erwachsenen-Turniere spielen. Doch vor allem die Polen und Russen machen dies ähnlich und profitieren auch von dem Beginn ihrer frühen Ausbildung in der Halle." Vor allem die Chancen der deutschen Mädchen-Duos schätzt Harbrecht aussichtsreich ein: "Zwar sind mit Marika und Melanie zwei Beach-Neulinge (bis vor kurzem noch Hallen-Nationalmannschaft, Anm. d. Red.), ich glaube aber, dass wir im weiblichen Bereich stark sind. Bei den Jungen haben wir zwei große Blockspieler und deutlich perspektivisch nominiert."
Die beiden Turniere werden jeweils in einem 24-er Hauptfeld gespielt, welche zunächst in sechs Vierergruppen aufgeteilt werden. Die besten 16 Teams qualifizieren sich für die nächste Runde, ab der dann im zweifachen Ko-System gespielt wird, d.h. erst nach der zweiten Niederlage scheidet ein Duo aus.