DVV-Pokalfinale: Schon knapp 5.500 Karten weg!
Der Traum von Münsters Trainer Axel Büring "vor einer fünfstelligen Kulisse das Pokalfinale zu bestreiten", könnte wahr werden: Knapp anderthalb Monate vor dem ersten nationalen Saisonhöhepunkt sind bereits knapp 5.500 abgesetzt bzw. vorbestellt worden. Am 19. März treffen im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen zunächst die Männer-Teams des Moerser SC und Titelverteidiger VfB Friedrichshafen aufeinander (13.00 Uhr), anschließend kämpfen die Frauen des Schweriner SC und des USC Münster, ebenfalls Titelverteidiger, gegeneinander.
Thorsten Endres, Liga-Sekretär der Deutschen Volleyball-Liga, ist hoch erfreut: "Wir sind sehr zufrieden, knapp zwei Monate vor dem Finale bereits so viele Karten verkauft zu haben. Damit geben wir uns aber nicht zufrieden. Wir wollen dafür sorgen, dass die Mannschaften vor einem möglichst vollen Stadion spielen - das wäre ein Knaller!"
Die Zuschauer können sich dabei auf Weltklasse-Spieler und vier der besten Teams aus Deutschland freuen: Der VfB Friedrichshafen war in den vergangenen Jahren das Nonplusultra im deutschen Männer-Volleyball und repräsentierte den deutschen Volleyball auch in der Champions League sehr erfolgreich. Mit Jochen Schöps und Simon Tischer stehen zwei deutsche Nationalspieler in den Reihen, die erfolgreich die WM-Qualifikation meisterten. Gegner Moers setzt vor allem auf die Schlaggewalt des Georg Grozer: Der 21-jährige ungarische Nationalspieler ist der wohl beste und spektakulärste Angreifer der Bundesliga und untermauerte dies zuletzt in der Bundesliga, als er allein 40 Punkte zum Sieg gegen Eltmann beisteuerte.
Ganze fünf Sätze trennen zur Zeit die beiden besten deutschen Frauenmannschaften in der Tabelle voneinander: Der Schweriner SC führt die Liga mit 20:4-Punkten an und wird von Finalgegner USC Münster punktgleich gefolgt. Beide Teams zeigten sich zuletzt sehr souverän in den Ligaspielen und punkteten beständig. Schwerin hat mit der Rückkehr von Sylvia Roll deutlich an Sicherheit und Stabilität gewonnen, der Double-Gewinner der vergangenen zwei Jahre, Münster, hat sich nach verhaltenem Start deutlich gesteigert und präsentiert eine Mannschaft ohne Schwachpunkt.