DVV-Männer „BEI DER WM IN JAPAN“: Die Zwischenrundenteilnehmer stehen fest – Polen, Bulgarien und Serbien & Montenegro mit „weißer Weste“!

DVV-Männer „BEI DER WM IN JAPAN“: Die Zwischenrundenteilnehmer stehen fest – Polen, Bulgarien und Serbien & Montenegro mit „weißer Weste“! Vladimir Nikolov, einer der beiden bulgarischen Angriffsstars, im Duell mit Friedrichshafens Tschechen Lukas Tichaczek.

Die Würfel sind gefallen, die letzten Schmetterbälle der WM-Vorrunde versenkt. Acht Teams müssen nach der Vorrunde nach Hause reisen (China, Ägypten, Australien, Griechenland, Venezuela, Iran, Korea, Kasachstan), 16 Mannschaften ziehen in die Zwischenrunde ein, die in zwei Achtergruppen in Sendai (Gruppe E) und Hiroshima (Gruppe F) gespielt wird. Mit Polen, Bulgarien und Serbien & Montenegro sind drei Teams im Wettbewerb, die ihre Vorrundenpartien ohne Niederlage absolvierten und somit 3:0-Siege in die Zwischenrunde mitnehmen. Der Übersicht über die vier Vorrundengruppen:

Gruppe A in Saitama
WM-Mitfavorit Polen ließ sich auch von über 19.000 Zuschauern nicht aus der Ruhe bringen und fertigte Gastgeber Japan relativ mühelos mit 3:0 ab. Die Polen sind damit ohne Satzverlust geblieben, nehmen drei Siege in die Zwischenrunde und dürften dort mit Serbien & Montenegro und Russland um die zwei Halbfinaltickets spielen. Argentinien und Puerto Rico sicherten sich mit 3:1-Erfolgen über Ägypten (ARG) bzw. China (PUR) die Zwischenrundenteilnahme. Dabei gab der ominöse Punktball-Quotient den Ausschlag. Die punktgleichen Chinesen müssen abreisen. Japan nimmt 2:1-Siege in die Zwischenrunde, Puerto Rico 1:2-Siege und Argentinien 0:3-Siege.

Gruppe B in Fukuoka
Drei Mannschaften schlossen die schwere Vorrundengruppe B mit 4:1-Siegen ab. Titelverteidiger Brasilien sicherte sich Platz eins vor den Franzosen, dahinter rangiert die DVV-Auswahl. Den Ausschlag gab der Ballpunkte-Quotient, hätten die Sätze gezählt, wären die DVV-Männer vor den Franzosen gewesen… Am letzten Spieltag feierten die Franzosen ein am Ende souveränes 3:1 über Kuba, im unbedeutenden Spiel zwischen Australien und Griechenland setzten sich die Europäer mit 3:1 durch. Brasilien, Frankreich und Deutschland nehmen 2:1-Siege in die Zwischenrunde mit, Kuba als Viertplatzierter geht mit einer 0:3-Hypothek an den Start.

Gruppe C in Nagano
Der „große Geheimfavorit“ Bulgarien (Zitat Bundestrainer Stelian Moculescu) gewann auch sein letztes Vorrundenspiel souverän und ließ der Tschechischen Republik immerhin einen Satzgewinn, der die Tschechen ebenfalls sicher in die zweite Runde brachte. Die Tschechen weisen einen besseren Ballpunkte-Quotienten als die punktgleichen US-Boys und Venezolaner auf. Europameister Italien zerstörte mit einem in den Sätzen deutlichen 3:1 über Venezuela die Träume der Südamerikaner auf das Erreichen der zweiten Runde. Die USA zogen noch – wegen des Ballpunkte-Quotienten – in letzter Sekunde an Venezuela vorbei. Bulgarien geht mit 3:0-Siegen in die Zwischenrunde, Italien mit 2:1, die USA mit 1:2 und die Tschechische Republik mit 0:3-Siegen.

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Foto FIVB: Die polnische Physis setzte sich auch gegen die japanische Spielkultur durch.

Gruppe D in Sendai
Serbien & Montenegro untermauerte seinen Anspruch, in Japan um die Goldmedaille zu spielen, mit einem souveränen 3:0 über Kanada. Russland zog nach und fertigte die Südkoreaner ebenfalls in drei Sätzen ab. Tunesien nutzte die Gunst der Stunde, bezwang die sieglosen Kasachen ebenfalls zu Null und zog als Gruppenvierter in die Zwischenrunde ein. Dort geht Serbien & Montenegro mit 3:0-, Russland mit 2:1-, Kanada mit 1:2- und Tunesien mit 0:3-Siegen an den Start.

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