Bundesliga: Hart umkämpfter Auftakt in der Endrunde der Frauen - Münster jubelt über zwei Siege, Schwerin verliert in Dresden!

Bundesliga: Hart umkämpfter Auftakt in der Endrunde der Frauen - Münster jubelt über zwei Siege, Schwerin verliert in Dresden!

Wenn zum Auftakt der Meisterrunde fünf von sechs Partien mit 3:2 enden, verspricht das ein ganz spannendes Rennen um Meisterschaft und Platzierung zu werden. Dabei kam Spitzenreiter Schweriner SC nur langsam aus den Startlöchern und mühte sich am Freitag zu einem Fünf-Satz-Sieg gegen TV Fischbek Hamburg. „Es ist Endrunde, die Spannung ist groß und Hamburg hat sehr gut hier gespielt" freute sich SSC-Trainer Tore Aleksandersen über den hart erarbeiteten Sieg. Die Freude über den ersten Erfolg in der Endrunde sollte aber nicht lange anhalten, denn am Sonntag verloren die Schwerinerinnen ebenfalls in einem Fünfsatzkrimi beim Dresdner SC. Dieser bedeutete die erste Niederlage nach 17 Pflichtspielsiegen. Dresden dagegen fand die richtige Antwort auf die Niederlage vom Freitag in Suhl. Der Gewinner des Wochenendes ist der USC Münster. Erst gelang ein 3:2 beim Tabellenzweiten aus Vilsbiburg, und dann kämpften die Spielerinnen von Trainer Axel Büring vor heimischer Kulisse den VfB Suhl nieder. Die Siege sind besonders hoch einzuwerten, denn mit einer angeschlagenen Zuspielerin Tanja Hart (Rückenprobleme), einer nur auf der Liberoposition spielenden Atika Bouagaa (Schulter) und zwei weiteren Ausfällen von Anika Brinkmann und Claudia Bimberg konnte keiner mit so einem furiosen Start in die Meisterrunde rechnen. „Wir haben uns vom Druck gelöst", sagte Tanja Hart. „Jetzt haben wir uns zum Ziel gesetzt, vor allem mit Spaß zu spielen." Dank zwei Siegen belegt man nun punktgleich mit Vilsbiburg den zweiten Tabellenplatz. Diese konnten sich nach der enttäuschenden Auftaktniederlage mit einem klaren 3:0 in Hamburg rehabilitieren. „Das ist gut für unser Selbstvertrauen", weiß Raben-Trainer Michael Schöps genau, denn am kommenden Osterwochenende warten mit Suhl und Schwerin zwei ganz harte Brocken. In der Tabelle bleibt Schwerin weiter sechs Punkte vor den punktgleichen Raben aus Vilsbiburg und dem USC Münster. Dahinter folgen der Dresdner SC und dann mit Abstand Suhl und Hamburg.

Ergebnisse vom Freitag
Schweriner SC - TV Fischbek Hamburg 3:2 (25:21, 17:25, 25:17, 22:25, 15:7)
VfB Suhl - Dresdner SC 3:2 (20:25, 25:19, 31:33, 25:16, 15:13)
Roten Raben Vilsbiburg - USC Münster 2:3 (21:25, 25:27, 25:16, 25:17, 6:15)

Ergebnisse vom Sonntag
TV Fischbek Hamburg - Roten Raben Vilsbiburg 0:3 (10:25, 23:25, 21:25)
Dresdner SC - Schweriner SC 3:2 (25:19, 23:25, 24:26. 25:20, 17:15)
USC Münster - VfB Suhl 3:2 (25:27, 25:11, 25:20, 23:25, 15:11)

In der Play-Down Runde ging der USC Braunschweig mit zwei Siegen aus zwei Spielen als Gewinner des Spieltages hervor und behält die Zielstellung Tabellenplatz sieben klar im Visier. Nach dem 3:0 gegen Grimma vom Freitag besiegten die Schützlinge von Alberto Salomoni den VC Wiesbaden mit 3:2. Der Köpenicker SC kann mit dem Wochenende ebenfalls zufrieden sein. Trotz der knappen Niederlage in Leverkusen am Freitag gelang am Sonntag der ganz wichtige Erfolg gegen den Tabellennachbarn aus Grimma. KSC-Trainer Michael Lehmann fasst zusammen: "In Leverkusen hat sich die Mannschaft schon prächtig verkauft, am Ende haben wir dort die entscheidenden Punkte nicht gemacht. Alle waren sehr enttäuscht, haben das aber gut weggesteckt, und heute hat es endlich geklappt, und das gegen einen Gegner, der nicht schlechter als Leverkusen gespielt hat. Jetzt müssen wir weiter am Ball bleiben und weiter punkten, da Grimma in dieser Form auch die anderen Mannschaften schlagen kann."Braunschweig liegt in der Tabelle jetzt vor Leverkusen und Wiesbaden. Köpenick behält Platz 10 mit jetzt vier Punkten Vorsprung gegenüber Grimma.

Ergebnisse vom Freitag
TSV Bayer 04 Leverkusen - Köpenicker SC 3:2 (25:19, 25:20, 26:28, 19:25, 18:16)
VC Muldental Grimma - USC Braunschweig 0:3 (20:25, 19:25, 14:25)

Ergebnisse vom Sonntag
Köpenicker SC - VC Muldental Grimma 3:1 (28:26, 20:25, 25:18, 26:24)
USC Braunschweig - 1. VC Wiesbaden 3:2 (21:25, 25:19, 17:25, 25:22, 15:13)