Europapokal: Berlin und Leverkusen siegen, Friedrichshafen verliert!

Europapokal: Berlin und Leverkusen siegen, Friedrichshafen verliert!

Was für ein Europapokalabend aus deutscher Sicht mit zwei Siegen und einer Niederlage: Der SCC Berlin gewann das vorentscheidende Spiel in seiner Vorrundengruppe der INDESIT European Champions League gegen den spanischen Meister Almeria mit 3:1 (25-21, 24-26, 25-20, 30-28) und steht mit einem Bein in der Ko-Runde. Ebenfalls Grund zum Jubeln hatten die Frauen des TSV Bayer 04 Leverkusen, die ihr Viertelfinal-Hinspiel im Top Teams Cup bei Odessa mit 3:2 (21-25, 25-19, 25-23, 28-30, 15-12) gewannen und nun gute Chancen haben, die Finalrunde der besten vier Teams zu erreichen. Dagegen verpasste der VfB Friedrichshafen in der Champions League die vorzeitige Qualifikation für die Ko-Runde. Die Mannschaft von Stelian Moculescu unterlag Maaseik/Belgien mit 1:3 (17-25, 25-17, 21-25, 20-25).

In Berlin standen die 2.300 Zuschauer in der ausverkauften Sömmeringhalle kopf: Stektakuläre Ballwechsel, Spannung pur und das bessere Ende für Marco Liefke, Robert Kromm & Co - Volleyballherz, was willst du mehr. Liefke war es schließlich, der den vierten Matchball mit einem direkten Aufschlagpunkt verwertete. Berlin kann nun mit einem Sieg in Tours/Frankreich (11. Januar um 20.30 Uhr) die Qualifikation perfekt machen. Auch bei einer Niederlage stehen die Chancen nicht schlecht, als Gruppendritter eine Runde weiter zu kommen, Almeria müsste die beiden ausstehenden Spiele gewinnen.

Dagegen hat es der VfB Friedrichshafen verpasst, frühzeitig den Sack zu zu machen. Der belgische Titelträger Maaseik drehte das 1:3 aus dem Hinspiel um und hofft seinerseits noch auf den dritten Gruppenplatz. Auf dem befindet sich zur Zeit Friedrichshafen mit einer Bilanz von 4:3-Siegen, punktgleich mit dem Zweiten Belgorod/Russland und vor Maaseik (3:3-Siege). Mit einem Sieg am 19. Januar (20.15 Uhr) über Thessaloniki/Griechenland wäre für den VfB wohl alles klar.

Gute Stimmung natürlich auch beim TSV Bayer 04 Leverkusen im fernen Odessa: Dorthin mussten Gudula Krause und ihre Spielerinnen reisen, um ihr Viertelfinalhinspiel des Top Teams Cup zu bestreiten. Und das lohnte sich, denn am Ende hatten die deutschen Spielerinnen um die auffällige Kathy Radzuweit knapp die Nase vorn. Eine ideale Ausgangsposition für das Rückspiel am 12. Januar (20.00 Uhr).

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