DVV-Pokalfinale 2005: Spannung pur in Bonn bei den Finalspielen um den DVV-Pokal!
Mit Hochspannung wird die 33. Entscheidung im DVV-Pokal erwartet. Am Sonntag, 13. Februar, gibt es in der Bonner Hardtberghalle dabei eine Premiere: Zum ersten Mal in der Geschichte des Pokals werden die Sieger der Frauen und Männer an einem Ort und an einem Tag ermittelt. Zunächst treffen ab 14.00 Uhr die Frauen-Teams des USC Münster und TSV Bayer 04 Leverkusen aufeinander, anschließend kommt es zum Männer-Duell zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem SCC Berlin.
Im Frauen-Finale dürfte der Deutsche Meister und Pokaltitelverteidiger USC Münster als leichter Favorit anzusehen sein: Der USC liegt in der Bundesliga-Tabelle mit lediglich einer Niederlage souverän auf Platz 1, zudem werden 1.000 (!) Zuschauer aus dem Münsterland nach Bonn strömen. Auch die Statistik spricht für Münster, schließlich wissen die Westfälinnen, wie Siege „schmecken“: Acht Deutsche Meisterschaften sowie zehn Pokalsiege konnte der USC in seiner traditionsreichen Geschichte bereits sammeln. Gegner Leverkusen ist die Titel betreffend dagegen noch „unbefleckt“. Dennoch können auch drei Leverkusenerinnen bereits Titel auf der Habenseite verbuchen: Spielführerin Judith Flemig, Nationalspielerin Cornelia Dumler und Trainerin Gudula Krause gewannen bereits allesamt Titel – mit dem USC Münster. Und Leverkusen war es, dass den Münsteranerinnen die einzige Niederlage in der Saison beibrachte...
Im „Duell der Giganten“ treffen ab 16.00 Uhr Friedrichshafen und Berlin aufeinander. In der Liga heißt es in dieser Saison 1:1 (3:2 für Friedrichshafen, 3:1 für Berlin), beide Teams marschierten souverän ins Pokalfinale und ebenso in die erste Ko-Runde der Champions League. Dort feierten die Friedrichshafener am vergangenen Mittwoch einen 3:1-Hinspielerfolg über Athen, während Berlin zeitgleich 1:3 gegen Paris verlor – vielleicht ein kleiner Vorteil für den Pokal-Titelverteidiger vom Bodensee. Die beiden verantwortlichen Trainer, Stelian Moculescu (Friedrichshafen) und Mirko Culic (Berlin) halten die Partie für völlig offen. „Ich denke, es wird ähnlich spannend wie im vergangenen Jahr (3:2 für Friedrichshafen, Anm. d. Red.)“, meint Moculescu. Culic sagt: „Es ist alles möglich, die Chancen sind 50:50. Entscheidend ist, welche Mannschaft besser mit dem Druck umgehen kann. Einzelne Spieler können auf beiden Seiten für die Entscheidung sorgen."
Der Rahmen für die Pokalendrunde stimmt auf jeden Fall: Im Vorverkauf wurden knapp 3.000 Tickets in der 3.500 Zuschauer fassenden Halle abgesetzt, und auch das TV berichtet ausführlich aus Bonn. Die Serie „Volleyball kompakt“ im DSF - präsentiert von der Zürich Versicherung, dem Titelsponsor der Deutschen Volleyball Liga (DVL) und Hauptsponsor des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) - wird am 16. Februar ab 17.00 Uhr ausgestrahlt, Kurzberichterstattungen werden bei n-tv, WDR, SWR, RBB, ARD Sportschau, ZDF Sportreportage, tv.nrw, SAT.1 und n24 zu sehen sein.