Deutsche Volleyball Liga: VfB Friedrichshafen ist Deutscher Meister 2005!

Deutsche Volleyball Liga: VfB Friedrichshafen ist Deutscher Meister 2005!

Friedrichshafen - Der VfB Friedrichshafen ist am Samstag zum sechsten Mal Deutscher Volleymeister geworden. Vor 3600 Zuschauern besiegte das Team von Stelian Moculescu auch im dritten Finalspiel in der Serie „best of five“ Evivo Düren mit 3:0 (25:21, 25:16, 25:18). Nach dem Pokalerfolg im Februar gelang mit dem Meistertitel das fünfte Double.

Die Stimmung in der ARENA Friedrichshafen war von Beginn an kurz vorm Siedepunkt. Und der VfB tat sein Übriges, dass die 3600 Zuschauer nicht zur Ruhe kamen. Dank eines überragend angreifenden Jochen Schöps zogen die Häfler schnell davon (8:3, 16:11). Erst gegen Ende des ersten Satzes machte es Düren noch einmal spannend und kam bis auf zwei Punkte auf 22:20 heran. Den Schlusspunkt setzte jedoch der Friedrichshafener Marcus Popp mit einem Angriffsball zum 25:21.

Hielt Evivo Düren im ersten Durchgang noch gut dagegen, so baute das Team von Bernd Werscheck im zweiten Satz merklich ab. Die Verzweiflung war sowohl dem Trainer als auch seinen Spielern ins Gesicht geschrieben. Völlig entnervt mußte Tim Elsner, sonst einer der besten Dürener ausgewechselt werden. Ganz anders beim VfB Friedrichshafen, dessen Akteure nur so vor Spielfreude sprühten und um jeden Ball kämpften. Egal, was sie anpackten, meistens gelang es. Nach dem 25:16 im zweiten Satz wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Nach unkonzentriertem Beginn beider Mannschaften verlief der letzte Satz lange Zeit ausgeglichen. Zudem gaben die Umstellungen bei Düren - Sven Anton verstärkte die Annahme und Christian Dünnes spielte nun Diagonal für Quiero - den Gästen anfangs neuen Mut. Erst nach dem 12:12 setzte sich der VfB mit vier Punkten in Folge auf 16:12 ab. Dann war der Bann gebrochen. Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen und die Häfler schlugen den Dürener die Bälle um die Ohren. Der letzte Punkt blieb Bobby Jalowietzki mit einem erfolgreichen Block zum 25:18 vorbehalten. Die Anspannung aller Häfler entlud sich in grenzenlosem Jubel. In Windeseile wurde die Arena in ein riesiges Bierzelt verwandelt und der Tanz in den Mai konnte beginnen.
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(Quell: Schulte-Hoppe)

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