Deutsche Volleyball-Liga: Favoriten wankten, aber fielen nicht!

Deutsche Volleyball-Liga: Favoriten wankten, aber fielen nicht!

Kurz und knapp fiel das Fazit vom Münsteraner Trainer Axel Büring aus: "Gewonnen", sagte er. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Denn zum ersten Mal in dieser Saison mussten die Volleyballerinnen vom USC Münster über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen – und das ausgerechnet gegen den Tabellenletzten SC Emlichheim. Dieses enge Ergebnis war von der Papierform her nicht in dem Maße zu erwarten, wurde aber zum einen durch die Grippe-bedingte „Schwächung“ von Münster (Jil Döhnert hatte die Reise ins Emsland grippebedingt erst gar nicht mit angetreten, Tanja Hart, Andrea Berg, Alice Blom und Johanna Reinink waren aus dem gleichen Grund noch immer angeschlagen und nur bedingt einsatzfähig.) und zum anderen von einer sehr gut spielenden Emlichheimer Mannschaft mit „überragend guter Abwehr“ (Zitat Büring) und extrem gutem Kampfgeist realisiert. Auch Berlin-BVC 68 hätte am vergangenen Spieltag eine kleine Sensation erreichen können. Drehten sie doch einen 0:2 Rückstand gegen den Schweriner SC noch zum 2:2-Ausgleich und unterlagen nur knapp im fünften Satz gegen den vermeintlich stärker einzuschätzenden Gegner.

Es scheint, als sei die Zeit der vermeintlichen „Außenseiter“ noch nicht ganz gekommen, aber sie rückt zusehends näher...Und man darf mit jedem noch kommenden Spieltag auf kleine Sensationen im Volleyball-Sport gefasst sein!

Ergebnisse der Frauen-Bundesliga
1. VC Wiesbaden – TSV Bayer 04 Leverkusen 0:3 (21:25, 18:25, 20:25)
Zürich Team VCO Berlin – VfB Suhl 1:3 (12:25, 26:24, 15:25, 16:25)
Rote Raben Vilsbiburg – TV Fischbek Hamburg 3:1 (25:18, 25:19, 22:25, 25:20)
SCU Emlichheim – USC Münster 2:3 (25:18, 22:25, 11:25, 25:17, 10:15)
USC Braunschweig – Dresdner SC 1:3 (17:25, 25:18, 23:25, 12:25)
Berlin-BVC 68 – Schweriner SC 2:3 (21:25, 22:25, 25:18, 25:21, 9:15)

In der Zürich Bundesliga der Männer brachten -souverän wie bereits in der gesamten Saison- die beiden Top-Favoriten auf den nationalen Meistertitel, der VfB Friedrichshafen und der SCC Berlin, ihre 2 Punkte aus den Begegnungen gegen den Moerser SC und den VV Leipzig nach Hause.
Die Partien in der Liga-Runde der Männer schienen dem gegenüber an diesem Wochenende zum größten Teil nur über den 5. Satz entschieden werden zu können. Sowohl bei der Begegnung Zürich Team VCO Berlin gegen SG uniVersa Eltmann als auch das Spiel Volley Dogs Berlin gegen MAOAM Mendig musste der Sieger der entsprechenden Partie entscheidenden Durchgang ermittelt werden.

Spiele der Top-Ligarunde der Männer (1-6)
Moerser SC – VfB Friedrichshafen 0:3 (23:25, 19:25, 14:25)
TSV Unterhaching – evivo Düren 1:3 (21:25, 27:29, 25:20, 17:25)
VV Leipzig – SCC Berlin 0:3 (23:25, 21:25, 19:25)

Spiele der Liga-Runde der Männer (7-12)
Zürich Team VCO Berlin – MAOAM Mendig 0:3 (21:25, 17:25, 22:25)
Zürich Team VCO Berlin – SG uniVersa Eltmann 2:3 (16:25, 28:26, 25:20, 20:25, 8:15)
Volley Dogs Berlin – MAOAM Mendig 3:2 (24:26, 20:25, 25:21, 25:22, 15:11)
SV Bayer Wuppertal – ASV Dachau 3:0 (25:20, 25:16, 25:23)

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