Beach-EM: Die neuen Königinnen von Moskau – Pohl/Rau gewinnen Bronze!

Beach-EM: Die neuen Königinnen von Moskau – Pohl/Rau gewinnen Bronze!

Moskau/Zürich - Es war ein Spiel, in dem es um so viel ging wie noch nie zuvor in der Geschichte der NESTEA European Championship Tour: Vassiliki Karadassiou und Vassiliki Arvanity aus Griechenland gegen Rebecca Kadijk und Merel Mooren aus den Niederlanden beim Finale der NESTEA European Championship Tour 2005 in Moskau wurde weit mehr ausgespielt als der Titel eines Europameisters. Zusätzlich gab es für die Sieger des Gipfeltreffens nämlich noch 20.000 Euro Preisgeld und 200 Ranglistenpunkte. Doch damit nicht genug: Da die beiden Finalisten vor dem Endspiel auch das smart European Ranking anführten, durften die Sieger auch die beiden smart forfour mit nach Hause nehmen, die der Toursponsor für das beste Team am Ende der Serie von vier Turnieren ausgelobt hatte.

Kein Wunder, dass es auf dem Center Court im Luzhniki Olympic Complex knisterte: “Es ist ein aufregendes Erlebnis, dabei sein zu dürfen³, hatte Vassiliki Arvanity nach dem Halbfinalerfolg gegen die deutschen Europameister des Jahres 2003, Stephanie Pohl und Okka Rau, verkündet. Vier Teams hatten zu Beginn des NESTEA European Championship Final 220 Punkte auf dem Konto. Als erste schieden die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen aus dem Rennen um den smart forfour aus. Sie wurden am Ende Siebte. Nach dem Halbfinale war das Quartett dann zum Duo geschrumpft.

Im hochklassigen Finale machten die Griechinnen vom ersten Ballwechsel an klar, dass sie in Bestform das stärkste Frauenteam in Europa sind. Was auch immer die Holländerinnen probierten, ihre Konkurrentinnen hatten stets die bessere Antwort. Die Aufschlagstärke von Arvanity und die Präsenz im Block von Karadassiou, das ist eine wahrhaft meisterliche Kombination. Zudem hatten die neuen Europameisterinnen einen dieser seltenen Glanztage erwischt, an denen einfach alles gelingt.

“Die beiden haben einfach unglaublich stark gespielt³, lobte Rebecca Kadijk nach dem Matchball. Bei solchen Gegnern fällt es leichter, in die Niederlage einzuwilligen. Und so zeigten sich Rebecca Kadijk und Merel Mooren als faire Verliererinnen: “Du musst nach solchen Spielen einfach akzeptieren, dass der Gegner stärker war und du keine Chance hattest³, sagte Rebecca Kadijk.
Kein Wunder, dass die neuen Königinnen von Moskau ihr Glück kaum fassen konnten. “Wir haben ein perfektes Spiel hingelegt und unseren Gegnerinnen keine Chance gelassen³, sagte Vassiliki Karadassiou, “dabei hatte ich eigentlich ein schweres Spiel über drei Sätze erwartet.³ Die Bronzemedaille sicherten sich Pohl/Rau aus Deutschland. Sie gewannen das Spiel um Platz drei gegen Kuhn/Schwer (Schweiz) mit 2:0 (21:17, 21:19) und rehabilitierten sich für ihre schwache Leistung im Halbfinale. Für Platz drei wurde das Duo nicht nur mit der Bronzemedaille für die entgangenen smart forfour entschädigt, sondern kassierte auch noch 10.500 Euro Preisgeld.

(Quelle: GSM)

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