Außerordentlicher Verbandstag stimmt Gründung des Ligaverbandes einstimmig zu!

Außerordentlicher Verbandstag stimmt Gründung des Ligaverbandes einstimmig zu!

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Foto DVV: DVV-Präsident Werner von Moltke mit Ministerialdirektor Klaus Pöhle.

Auf dem Außerordentlichen Verbandstag in Bonn stimmten die Delegierten der Gründung eines Ligaverbandes einstimmig zu. Den Antrag hatte die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) gemeinsam mit dem DVV-Präsidium gestellt, um zeitgemäße Strukturen für die Lizenzvereine der 1. und 2. Bundesliga zu schaffen. Mit der Gründung des Ligaverbandes wird in Zukunft auch eine GmbH mit Sitz in Berlin installiert, deren Haupt-Gesellschafter die DVL und der DVV (mit jeweils 49% Anteil) sind. Die Liga bleibt unter dem Dach des DVV als ordentliches Mitglied und zahlt u.a. jährlich einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 30.000 Euro.
Zugleich wurde eine Kommission aus DVV, DVL und Landesverbänden gebildet, die bis zum nächsten Hauptausschuss im Juni 2006 den genauen Wortlaut des DVV-Ordnungswerkes ausarbeitet.

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Foto DVV: DVV-Präsident Werner von Moltke mit Zurich-Vorstand Axel Schmitz.

Zuvor hatten Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, Ministerialdirektor Klaus Pöhle sowie der Vorsitzende der Zurich Gruppe als DVV-Generalsponsor, Axel Schmitz, Grußworte an die Anwesenden gerichtet.
Ministerialdirektor Pöhle richtete die Grüße des neuen Bundesministers des Inneren, Wolfgang Schäuble, aus und sagte im Namen von Schäuble: „Die Fußball-Weltmeisterschaft ist wichtig, aber nicht alles. Die Bundesregierung wird versuchen, auch die anderen Sportarten so zu fördern, wie diese es verdient haben.“
Schmitz betonte anschließend, dass die Zurich Gruppe auch in Zukunft dem Deutschen Volleyball-Verband als Partner die Stange halte, „wir werden uns aber wieder auf den klassischen Hallen-Volleyball konzentrieren“, so Schmitz.

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Foto DVV: DVV-Präsident Werner von Moltke mit Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann.

Oberbürgermeisterin Dieckmann hob die gesellschaftliche Bedeutung des Sports hervor und sagte, sie sehe es als wichtige kommunale Aufgabe an, den Sport zu unterstützen. Gleichzeitig outete sich die Mutter der beiden Beach-Olympiateilnehmer Christoph und Markus wenig überraschend als Volleyballfachfrau und meinte: „Früher habe ich selbst aktiv gespielt, zwar nicht so erfolgreich wie meine Söhne, aber das hat sich genetisch wohl ausreichend auf sie ausgewirkt.“