Steinbach: „Hätten gern Volleyball im Athen-Team“!

Steinbach: „Hätten gern Volleyball im Athen-Team“!

Leipzig (pps) Der Augenblick war gut gewählt: Fast zeitgleich mit der Nachricht der überraschenden polnischen Niederlage gegen Bulgarien und dem damit verbundenen Halbfinal-Einzug der deutschen Mannschaft traf NOK-Präsident Dr. Klaus Steinbach zu einer kurzen Stippvisite im Westin-Hotel beim DVV-Team ein.

Foto Dehlis: Dr. Klaus Steinbach im Gespräch mit Bundestrainer Stelian Moculescu.

„Wir hätten Volleyball – die Männer wie die Frauen – gerne in unserer NOK-Mannschaft für Athen.“ Der frühere Weltklasse-Schwimmer Steinbach, vor Weihnachten gerade 50 Jahre alt geworden, hatte die deutschen Volleyballspielerinnen zwischen 1992 und 1998 als Mannschaftsarzt betreut, u.a. auch bei den Spielen 1996 in Atlanta.

Steinbach war vorher am Donnerstag mit Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bundesinnenminister Otto Schily und Leipzigs Oberbürger-meister Wolfgang Tiefensee zur Unterschrift des offiziellen Bewerbungsschreibens der Stadt zusammengetroffen. Dabei wurde auch ein neues Olympia-Fan-Projekt vorgestellt. Schröder, Schily, Steinbach und Tiefensee ließen sich dabei als Gründungsmitglieder Nr. eins bis vier eintragen und entrichteten einen Beitritts-Obulus von 30 Euro. Ab 20. Januar wird das Projekt für die bundesweite Fan-Gemeinde geöffnet. Der offizielle Fan erhält dann wie der Bundeskanzler eine Urkunde, eine Kappe, ein T-Shirt und einen Rucksack.

Foto Dehlis: Gebannt hörte die deutsche Mannschaft den Worten von NOK-Präsident Dr. Klaus Steinbach zu.