Olympische Spiele 2004: Kurz-Interview mit Tanja Hart!
Nach dem 0:3 gegen China muss die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ihr letztes Spiel gegen die Dominikanische Republik gewinnen und gleichzeitig auf Niederlagen der USA gegen Russland und Kuba hoffen. Tanja Hart äußert sich im Kurz-Interview zur Lage.

Foto: Tanja Hart
Wie hast du das Spiel gegen China gesehen?
Hart: „Wir taten uns von Anfang an schwer, die Chinesinnen waren sehr gut auf uns eingestellt. Außerdem hatten wir nicht die Power aus den ersten beiden Spielen. Wir haben alles probiert, aber heute langte das nicht.“
Wie ist die Stimmung?
Hart: „Natürlich ein bisschen gedrückt, aber innerhalb der Mannschaft stimmt es nach wie vor. Es ist bitter, dass man eventuell mit zwei Siegen nicht für das Viertelfinale qualifiziert ist.“
Wie siehst du das letzte Vorrundenspiel gegen die Dominikanische Republik?
Hart: „Ich denke, dass dies ein sehr schweres Spiel werden wird. Man hat gesehen, dass die Dominikanische Republik hervorragend spielen kann. Ich sehe uns auch nicht als Favoriten. Wir werden das Beste geben und versuchen, die nötige Lockerheit zu haben.“
Wie empfindest du bei deinen dritten Olympischen Spielen das Flair?
Hart: „Das Olympische Dorf ist sehr, sehr gut und die Stimmung unter den deutschen Athleten deutlich besser als in Atlanta und auch als in Sydney. Jeder weiß, wie der andere gespielt hat. Das Organisatorische ist etwas schwierig, weil die Sportstätten und Orte alle etwas weit auseinander sind. In der Stadt spürt man aber überall das olympische Flair.“
Wie ist dein körperlicher Zustand?
Hart: „Ich habe seit dem USA-Spiel Probleme mit meiner hinteren Oberschenkel-Muskulatur. Das ist bei einer blöden Bewegung passiert. Es behindert mich ein bisschen, aber ich kann spielen.“