Olympische Spiele: Kurz-Interview mit Judith Sylvester!
Unmittelbar nach dem Sieg über die Dominikanische Republik äußerte sich Judith Sylvester im Interview.
Wie war das Spiel gegen die Dominikanische Republik?
Sylvester: „Ich habe mich tierisch über den Sieg gefreut. Letztlich war es sehr einfach, weil die Dominikanerinnen sehr nervös und angespannt waren. Wir natürlich auch, in dem Spiel gab es kein Abwarten, es musste gewonnen werden.“
Wie ist aktuell die Stimmung im Team?
Sylvester: „Die Stimmung ist sehr gut. Wir haben das getan, was wir tun mussten, einen Sieg über die Dominikanische Republik und einen der „Großen“ zu schlagen. Jetzt müssen wir warten.“
Was macht ihr bis zum Spiel Kuba – USA?
Sylvester: „Das steht noch nicht fest und wird in der Mannschaftsbesprechung gesagt. Einige werden wohl zum Beach-Volleyball gehen, ich werde mit meinem Freund Ingo in die Stadt marschieren. Heute Abend ist die gesamte deutsche Mannschaft in die deutsche Botschaft eingeladen, Innenminister Otto Schily ist dort.“
Wo werdet ihr das Spiel verfolgen?
Sylvester: „Entweder auf dem Zimmer im olympischen Dorf, im deutschen Haus oder in der deutschen Botschaft.“
Die Vorgabe, zwei Spiele zu gewinnen, habt ihr erfüllt. Wärest du sehr enttäuscht, wenn ihr das Viertelfinale verpassen würdet?
Sylvester: „Ich wäre – wie die anderen auch – sehr traurig. Und im Nachhinein ärgert man sich schon, dass wir gegen die USA auch durchaus hätten gewinnen können.“
Wie geht es dir gesundheitlich nach deinen Problemen?
Sylvester: „Ich habe mich sehr gefreut, gegen die Dominikanische Republik gespielt zu haben. Es geht mir wirklich besser, und ich gebe alles, was möglich ist. Das ganze Gespritze (Sylvester muss sich Thrombosespritzen verpassen) geht mir langsam auf den Sack. Mein Bauch ist schon grün und blau.“