JuniorInnen-Weltmeisterschaft 2005: Großes Unverständnis für FIVB-Entscheidung!

JuniorInnen-Weltmeisterschaft 2005: Großes Unverständnis für FIVB-Entscheidung!

Große Unverständnis hat eine Entscheidung der FIVB bei den Verantwortlichen des DVV ausgelöst: Die FIVB teilte am Freitag mit, dass im Nachhinein die diesjährige Kontinentalmeisterschaft (EM 2004) für die Qualifikation zur JuniorInnen-Weltmeisterschaft 2005 heran gezogen wird. Die ersten Vier der Europameisterschaften 2004 sind demnach für die Weltmeisterschaften in der Türkei (Juniorinnen, Jahrgang 86/87) und Indien (Junioren, Jahrgang 85/86) qualifiziert.

Während die Junioren von Bundestrainer Michael Warm dank ihrer Bronzemedaille an der WM teilnehmen, schauen die Spielerinnen von Bundestrainer Jens Tietböhl nach einem 7. Platz bei der EM-Endrunde in die Röhre und haben keine Chance mehr, das WM-Ticket zu lösen.
Dementsprechend aufgelöst waren die Spielerinnen, die zur Vorbereitung auf die Juniorinnen-WM als Zürich Team VC Olympia Berlin zusammen gezogen wurden und große "Opfer" (u.a. Schulwechsel) auf sich genommen haben.

Junioren-Bundestrainer Michael Warm war dagegen verständlicherweise glücklich, schließlich fällt die nun schwierige WM-Qualifikation aus. Warm meinte: "Für unseren männlichen Nachwuchs, in den wir alle in den letzten Jahren
gemeinsam soviel Engagement, Ehrgeiz und Emotionen gesteckt haben, ist dies natürlich wieder ein riesiger Schritt nach vorne. Wir nehmen nun zum zweiten Mal in Folge bei einer Junioren-WM und zum fünften Mal in Folge bei einer Junioren-EM (wir sind ja bereits für 2006 qualifiziert) teil."