European Championship Tour: Valencia ist bereit, die besten Beach-Volleyballer Europas zu präsentieren - Javier Bosma und Pablo Herrera, Silbermedaillengewinner von Athen 2004, präsentieren sich auf der European Championship Tour mit neuen Partnern!
Valencia - Beach Volleyball in Europa, das ist längst ein Markenprodukt mit hoher Reputation: Wie groß die Wertschätzung bei Athleten, Medien und der Öffentlichkeit mittlerweile geworden ist, zeige zwei hochrangige Veranstaltungen, die in diesem Jahr auf europäischem Boden stattgefunden haben: Zum einen das viel beachtete Europameisterschafts-Finale im Juni in Timmendorfer Strand und natürlich im August das Olympische Beach Volleyballturnier in Athen, bei denen die Spanier Bosma/Herrera Silber und die Schweizer Kobel/Heuscher Bronze gewinnen konnten.
Nun gilt es, zum Abschluss einer eindrucksvollen Saison auf Sand zu zeigen, dass die europäische Beach Volleyballszene von diesen Highlights profitiert und dass der Stellenwert dieser boomenden Sportart weiter zunehmen wird.
Die Spanish Open, die vom 10. bis 12. September in Valencia stattfinden, bieten Gelegenheit, diesen Nachweis zu erbringen. Zum Abschluss der diesjährigen European Championship Tour werden noch einmal insgesamt 100.000 Euro Preisgeld im Frauen- und Männer-Wettbewerb ausgespielt. Dabei sind die Bedingungen, die der Spielort Valencia bietet, glänzend. Jose Maria Elu, Vizepräsident des spanischen Volleyball-Verbandes (RFEVB), betonte im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch die Stadt Valencia sei bereit, solch eine hochkarätige internationale Veranstaltung durchzuführen, “und so das Image von Valencia positiv nach Europa und in die Welt zu transportieren³.
Valencia war in den vergangenen fünf Jahren Spielort der nationalen Beach Volleyball Tour gewesen und habe dabei seine Eignung für höhere Weihen nachgewiesen. Christian Scholbrock, Managing Director bei der in Zürich ansässigen Vermarktungsagentur Global Sports Marketing (GSM), die die European Championship Tour in Kooperation mit dem europäischen Volleyball-Verband (CEV) organisiert und durchführt, teilt die Hoffnung auf ein hochkarätiges Event zum Abschluss des kontinentalen Beach Volleyball Sommers: “Als wir die Möglichkeiten kennen gelernt haben , die Valencia bietet, ist es uns leicht gefallen, der Stadt den Zuschlag zu geben.“
Aus sportlicher Sicht interessiert bei den Spanish Open natürlich vor allem das Auftreten der spanischen Olympiahelden Javier Bosma und Pablo Herrera. Sie gehen in Valencia ans Netz, allerdings mit unterschiedlichen Partnern. Javier Bosma tritt mit Juan Garcia an, Pablo Herrera versucht mit Raul Mesa erfolgreich zu sein, mit dem er 2002 bereits Junioren-Weltmeister geworden war. Die Trennung des spanischen Erfolgsduos hat in der spanischen Öffentlichkeit für reichlich Wirbel gesorgt. Ein Umstand, den Bosma kaum nachvollziehen kann: “Ich habe im Verlaufe meiner Karriere schon mit vielen Partnern gespielt, das ist für mich nichts Neues.“
Sollte es im Verlaufe der Spanish Open zum direkten Duell zwichen Bosma und Herrera kommen, “wäre das eine spannende Sache³, sagt Herrera.
Bleibt die Frage, wie es in der kommenden Saison weiter geht: “Wir spielen jetzt erst mal diese Spielzeit in der momentanen Konstellation zu Ende, und dann schauen wir mal, wie sich die Dinge entwickeln.³ So oder so langweilig dürfte es in der spanischen Beach Volleyball Szene auch in Zukunft nicht werden.
(Quelle: GSM)