„Sport-Oscar“ für Okka Rau und Stephanie Pohl!

„Sport-Oscar“ für Okka Rau und Stephanie Pohl!

Festliche Bluse statt bauchfreies Shirt. Ein Hauch von Oscar-Verleihung statt steife Meeresbrise. Okka Rau und Stephanie Pohl (TV Fischbek) tauschten am 19. Februar ihre legere Arbeitskleidung gegen stilvolle Abendgarderobe ein. Grund: Die amtierenden Beach-Volleyball-Europameisterinnen erhielten im Hamburger Rathaus den begehrten „Gerhard-Stöck-Preis“.
Verliehen wurde die Bronzestatue anlässlich der traditionellen Meisterehrung von Hamburgs Sportsenator Reinhard Soltau und Sportbund-Präsident Klaus-Jürgen Dankert. Seit 1957 wählen die Sportjournalisten der Hansestadt ihre „Sportler des Jahres“.

Bereits einmal zuvor in der 47-jährigen Historie des „Gerhard-Stöck-Preis“ durften sich Beach-Volleyballer über die Auszeichnung freuen: 2001 wurden die Bronzemedaillen-Gewinner von Sydney, Jörg Ahmann und Axel Hager, im großen Festsaal der Landesregierung geehrt.
„Ich bin total happy, dass wir diesen Journalisten-Preis bekommen haben, obwohl wir gar nicht so oft in Deutschland spielen“, sagte Okka Rau, die kurz zuvor mit ihrer Partnerin Stephanie Pohl aus Rom eingeflogen war.
Gerhard Stöck gewann bei den Olympischen Spielen 1936 die Goldmedaille im Speerwurf. 25 Jahre (1950 - 1975) leitete der ehemalige Weltrekordler im Internationalen Fünfkampf das Sportamt der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu den früheren Preisträgern zählen u. a. die Fußballspieler Uwe Seeler und Andreas Brehme, Ruderer Peter Michael Kolbe, Radsportler Jan Ullrich und Schwimmerin Sandra Völker.

(Quelle: Volleyball Magazin)