Schürholz/van de Velde und Henning/Pfretzschner gewinnen GBT-Auftakt in Düsseldorf
Im Finale der Frauen setzten sich Paula Schürholz und Kim van de Velde nach einem intensiven Drei-Satz-Spiel gegen Anna Behlen und Sarah Schulz durch. Nach einem umkämpften Match entschieden sie den Tie-Break am Ende mit 15:11 für sich.
Behlen/Schulz hatten zuvor bereits für die Überraschung des Turniers gesorgt und die Deutschen Meisterinnen Müller/Tillmann im Halbfinale souverän in zwei Sätzen geschlagen. Auch im Finale startete das Duo stark, ehe Schürholz/van de Velde zunehmend Kontrolle übernahmen und das Spiel mit starken Blocks und konstantem Sideout drehten. Damit bleibt die gemeinsame Bilanz von Schürholz/van de Velde makellos: Nach dem gemeinsamen Titel in Bremen 2024 gewinnen sie auch in Düsseldorf.
Henning/Pfretzschner überzeugen bei den Männern
Bei den Männern sicherten sich Paul Henning und Lukas Pfretzschner den Turniersieg gegen Lukas Kubo und Niklas Held. Nach einer Niederlage im Viertelfinale kämpfte sich das Team über den Looser-Baum stark zurück und zog ins Finale ein, das sie souverän mit 21:12 und 21:16 gewannen. Bereits im Halbfinale hatten sie die Portugiesen Campos/Pedrosa, die mit einer Wildcard gestartet waren, aus dem Turnier geworfen. Mit ihrer konstanten Leistung unterstrichen Henning/Pfretzschner ihr Potenzial, künftig auch international eine größere Rolle zu spielen.
Nachwuchs überzeugt zum Saisonstart
Auch die Nachwuchsteams konnten in Düsseldorf auf sich aufmerksam machen. Bungert/Wüst kämpften sich erfolgreich aus der Qualifikation bis ins Hauptfeld und sammelten dort wichtige Erfahrungen gegen etablierte Teams wie die späteren Turniersieger Henning/Pfretzschner sowie Henrichs/Sowa. Über das gesamte Wochenende zeigte sich, wie eng die Leistungsdichte in Deutschland mittlerweile ist. Junge Teams spielten mutig auf und hielten phasenweise bereits auf hohem Niveau mit.
Auch die neue Coaching-Regel prägte das Wochenende sichtbar. Erstmals durften Trainer vom Seitenrand in den Auszeiten eingreifen und insbesondere in engen Spielphasen taktische Anpassungen weitergeben. Vor allem unter den neuen Bedingungen mit späten Abendspielen und Flutlicht war die zusätzliche Unterstützung von außen ein klarer Faktor.
Bereits in der nächsten Woche geht es mit dem zweiten Turnier der German Beach Tour weiter, ebenfalls in Düsseldorf. Donnerstag steigt der Kampf in der Qualifikation für das Hauptfeld, das am Freitag startet.