DVV verstärkt Nachwuchsbereich: Neue Trainer für Münster und Dresden
Kyriakos Kamperidis übernimmt zur neuen Saison die Position des Bundesstützpunkt-Trainers in Münster und folgt auf Marc d'Andrea, der sich aus privaten Gründen aus dem Amt zurückgezogen hat. In Dresden wird Matteo Ingratta neuer Jugend-Bundestrainer als Nachfolger von Justin Wolff. Andreas Renneberg rückt dort vom Bundesstützpunkt-Trainer zum Junioren-Bundestrainer auf und übernimmt die Position von Manuel Hartmann. Nachdem der DVV bereits mit Moreno Traviglia einen neuen Junioren-Bundestrainer für den männlichen Nachwuchs verpflichtet hat, setzt der Verband damit weitere wichtige personelle Bausteine für die Zukunft.
Mit Kyriakos Kamperidis gewinnt der DVV einen international erfahrenen Volleyballfachmann für den Bundesstützpunkt Münster. Der Grieche absolvierte ein Sportstudium in Bulgarien und war über viele Jahre als Trainer in Griechenland und Zypern tätig. Besonders in der Entwicklung junger Spielerinnen genießt Kamperidis einen hervorragenden Ruf.
„Kyriakos ist ein sehr erfahrender Trainer mit großer Fachkompetenz. Gerade im Bereich der individuellen Spielerinnenentwicklung bringt er wertvolle Impulse mit. Natürlich ist der Einstieg in ein neues Land und ein neues System immer eine Herausforderung, aber Münster bietet mit seinem hervorragend aufgestellten Umfeld ideale Voraussetzungen, um neue Ideen einzubringen und unsere erfolgreiche Arbeit weiterzuentwickeln“, sagt Michale Warm, Chef-Bundestrainer Nachwuchs des DVV.
In Dresden setzt der DVV gleichzeitig auf Kontinuität und neue Impulse. Andreas Renneberg, bislang Bundesstützpunkt-Trainer, übernimmt die Position des Junioren-Bundestrainers. Als neuer Jugend-Bundestrainer folgt zudem Matteo Ingratta auf Justin Wolff, der den Verband verlassen hat und künftig als Landestrainer in Baden-Württemberg tätig ist. Der Italiener soll mit seiner internationalen Erfahrung zusätzliche Impulse in die Nachwuchsarbeit einbringen.
„In Dresden haben wir in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Deshalb war es uns wichtig, einerseits Kontinuität sicherzustellen und gleichzeitig neue Perspektiven in das bestehende System zu bringen. Mit Andreas und Matteo verfügen wir über ein Trainerteam mit hoher Qualität, unterschiedlichen Erfahrungen und viel Fachwissen. Dieser Austausch wird unsere Arbeit weiter voranbringen. Mit Blick auf die zukünftige Rolle Dresdens als Talent-Cluster wollen wir den Standort frühzeitig personell stärken. So können wir die Athletinnen, die bereits dort trainieren, optimal begleiten und gleichzeitig den Standort Schritt für Schritt auf die zukünftigen Anforderungen vorbereiten“, erklärt Warm.