Auf neuen Wegen

Die Corona-Pandemie und Insolvenz der Deutschen Volleyball Sport GmbH (DVS) haben den Deutschen Volleyball-Verband (DVV) hart getroffen. Mit Leistungssport, den Zukunftsprojekten sowie übernommenen Themenfeldern der DVS stellt sich der DVV nun besser auf.

Das neugewählte Präsidium regt nach einem zweitätigen Workshop in Timmendorf zum Umdenken an und fordert konsequentes Handeln. Ziel ist es den DVV nachhaltig finanziell zu konsolidieren und neue Aufgaben zu integrieren. Vor allem die fortwährende angespannte finanzielle Lage hemmt derzeit das Fortschreiten der internen Strukturreform. Fokus und Struktur müssen zeitgemäß, realistisch und zukunftsfähig ausgerichtet sein. Andernfalls ist es nicht möglich, erfolgreich, solide und attraktiv für Partner zu werden.

Nach intensiven Gesprächen haben die Mitglieder des Präsidiums und Vorstand Bernd Janssen entschieden, getrennte Wege zu gehen. In Strategie und Umsetzung gab es unlängst verschiedene Auffassungen. Bernd Janssen wird zum Jahresende aus dem Deutschen Volleyball-Verband ausscheiden.

Breit aufgestellt sieht sich der Verband für die anstehenden Herausforderungen besser gewappnet. Mit Vorstand und neuen Teamleitern will der Verband der Vielzahl an Themen gerecht werden, klare Zuständigkeiten schaffen und interne wie externe Zusammenarbeit stärken. Den Schwerpunkt Leistungssport sollen die Sportdirektoren Volleyball und Beach-Volleyball weiterhin inhaltlich und personell führen. Die Zukunftsprojekte Digitalisierung, Nachwuchsleistungssport und Sportentwicklung werden stärker integriert. Neu im DVV ist der Fokus auf Monetarisierung und Vermarktung. Sportentwicklung, Jugend sowie nationaler Spielbetrieb gewinnen an zentraler Bedeutung.

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