EM-Blog: U22- Wüst/Schneider gewinnen Bronze

Foto DVV: Das Team bei der U22-EM in Izmir Foto DVV: Das Team bei der U22-EM in Izmir Vom 24. bis 27. September findet in Izmir (Türkei) die U22-Europameisterschaft im Beach-Volleyball statt. Aus deutscher Sicht nehmen vier Duos an dem Nachwuchs-Highlight teil. Im Blog ergänzen wir die täglichen Spiele, Livescores und Übertragungen der DVV-Teams.

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Ergebnisse Frauen

Ergebnisse Männer

Die deutschen Spiele am Sonntag, 27. September (GER-Zeit)

Spiel um Platz 3:

Wüst/Schneider vs. Pfretzschner/Sowa | 2:0 (21-13, 21-18)

Mio Wüst und Rudy Schneider gewinnen die Bronze-Medaille bei der U22-Europameisterschaft in Izmir. Im Duell gegen ihre Landsleute Lukas Pfretzschner und Robin Sowa behalten sie die Oberhand und sichern sich in zwei Sätzen Platz 3 im Turnier. "Tolle Leistung!", fasst Kersten Holthausen die Woche der beiden zusammen."Rudy und Mio spielen ein starkes Sideout, schlagen besser auf und holen sich verdient Bronze.", so die Analyse von Alexander Prietzel und er betont: "Ich bin unglaublich stolz, wie wir hier als Delegation zusammengehalten haben. Großen Dank an die ganze Crew! Gemeinsam sind wir stark. Ich bin stolz wie vorbildlich sich alle unsere Athleten an die Regeln in einem besonderen Jahr gehalten haben (COVID). Das sticht unter den Nationen hier vor Ort heraus. Wir haben Bock auf mehr- 2021 wir kommen." Gemeinsam mit Kersten Holthausen betreute Alexander Prietzel die Junioren-Teams bei der EM, Dan John und Julia Nösges komplettierten das Betreuer-Team in Izmir.

Abschluss der Beach-Saison

Nach den beiden Silbermedaillen bei der U22-EM im letzten Jahr durch Lukas Pfretzschner/Robin Sowa und Julika Hoffmann/Sarah Schulz reist das deutsche Team also auch in diesem Jahr mit einer Medaille nach Hause. Für Lukas Pfretzschner und Robin Sowa bleibt 2020 der vierte Platz. Kersten Holthausen: “Sie haben im Turnier wahrscheinlich sogar den besten Beach-Volleyball gezeigt, aber leider nicht mit der Konstanz, die es braucht, um so ein Event dann auch zu gewinnen. Dennoch haben sie toll gespielt.” Platz 5 durch Svenja Müller/Sarah Schulz und der neunte Platz von Chenoa Christ/ Anna-Lena Grüne ergänzen das gute deutsche Ergebnis in der Türkei. “Alle Mädels haben eine sehr gute kämpferische Leistung gezeigt, in manchen Elementen müssen wir einfach noch arbeiten”, so Alex Prietzel, Nachwuchstrainer am Bundesstützpunkt in Stuttgart. “Insgesamt haben wir aber eine gute Saison gespielt, hinten raus haben vielleicht etwas die Körner gefehlt.” 

Zweimal Gold für Russland

Der Titel bei den Männern geht wie schon 2019 an das russische Duo Alexey Gusev/Pavel Shustrov, Silber an die Polen Milosz Kruk/Mikolaj Miszczuk. Bei den Frauen holt ebenfalls ein russisches Team Gold: Anastasiia Frolova/Aleksandra Ganenko, gegen die Sarah Schulz und Svenja Müller im Viertelfinale ausgeschieden waren. Auch die Silbermedaille geht an Russland mit den U22-Europameisterinnen aus dem vergangenen Jahr Maria Voronina/Mariia Bocharova und die Bronzemedaille an die Schweizerinnen Esmée Böbner/Mara Betschart, die Chenoa Christ und Anna-Lena Grüne im Achtelfinale aus dem Turnier geworfen hatten.

Halbfinale:

Wüst/Schneider vs. Kruk/Miszczuk (POL) | 1:2 (17-21, 21-15, 12-15)

Pfretzschner/Sowa vs. Gusev/Shustrov (RUS) | 0:2 (16-21, 19-21)  

  • Damit spielen beide Teams um 14 Uhr deutscher Zeit im Spiel um Platz 3 um die Bronze-Medaille.

Foto CEV: Mio Wüst Foto CEV: Mio Wüst

"Die Medaille ist fix, aber wir wollen ein deutsches Finale."

Die deutschen Männer-Teams überzeugen weiter bei der U22-EM in Izmir. Rudy Schneider und Mio Wüst setzen ihre Siegesserie fort und stehen jetzt noch ungeschlagen unter den besten vier Teams des Turniers. Mit stabilem Side Out und einem starken Rudy Schneider, der "blockt und blockt und blockt". Morgen Vormittag geht es für alle vier Spieler um das große Ziel Finale. Deutschland hat damit bereits eine Medaille sicher, bei zwei Siegen ist sogar ein deutsches Finale möglich. "Das ist unser Ziel", so DVV-Stützpunkttrainer Alexander Prietzel.

Rudy Schneider und Mio Wüst sind happy über den heutigen Tag: "Siege einzufahren ist immer toll, keine Frage und wir hatten zwei mega coole Spiele heute. Die Erwartungen an uns haben wir erfüllt, das freut uns natürlich sehr. Letztendlich sind wir hier um jedes Spiel zu gewinnen beziehungsweise unser Bestes zu geben", so Rudy und sein Partner ergänzt: "Manchmal reicht es, manchmal nicht. Und auch dann wären wir zufrieden, wenn wir unsere beste Leistung gezeigt hätten." In Sachen Nervosität vor dem morgigen Finaltag sind sie sich noch nicht ganz einig. Während Mio schon aufgeregt ist, ist sein Partner noch entspannt. "Wenn wir morgen nochmal so unser Spiel abliefern, dann ist alles drin."

"Hammer Tag!"

Lukas Pfretzschner und Robin Sowa gewinnen auch ihr Viertelfinale klar mit 2:0 gegen die Schweiz, heute bei extremem Wind an der Ägäisküste. "Lukas und Robin wissen wie man Beach-Volleyball im Wind spielt: Ballkontrolle und überlegte Aufschläge machten den Unterschied zum Halbfinaleinzug", so Alexander Prietzel.

"Ein Hammer Tag für uns!" freut sich Lukas Pfretzschner. "Das Viertelfinale gegen sehr spielstarke Schweizer war ein total verrücktes Spiel. Wir haben bei Windstärke null angefangen, kein Wind. In der Mitte des ersten Satzes ist dann ein Sturm aufgezogen, der uns ganz schön zu schaffen gemacht hat, aber wir haben es geschafft uns schnell anzupassen: Vor allem gute Aufschläge gegen den Wind und wenige Fehler auf der Rückenwindseite. So haben wir es geschafft das Spiel deutlich zu gewinnen. Im Moment sind wir richtig happy, es hätte heute nicht besser laufen können. Morgen geht es gegen Russland, mit denen haben wir auch noch eine Rechnung offen, da freuen wir uns sehr darauf."

Für Svenja Müller und Sarah Schulz dagegen ist die EM im Viertelfinale vorbei. Sie nutzen ihre Chance im ersten Satz gegen Russland nicht und verlieren in 2 Sätzen gegen die starke Gegnerinnen. Damit steht am Ende der 5. Platz in Izmir.

Die deutschen Spiele am Samstag, 26. September (GER-Zeit)

Viertelfinale:

Müller/Schulz vs. Frolova/Ganenko (RUS) | 0:2 (20-22, 17-21)

  • Damit beenden Svenja Müller und Sarah Schulz die EM auf Platz 5.

Wüst/Schneider vs. Rinkevics/Stankevics (LAT) | 2:0 (21-19, 21-18)

  • Mio Wüst und Rudy Schneider ziehen damit ins Halbfinale ein.

Pfretzschner/Sowa vs. Broch/Jordan (SUI) | 2:0 (21-15, 21-14)

  • Lukas Pfretzschner und Robin Sowa ziehen damit ins Halbfinale ein.

Foto CEV: Mio Wüst Foto CEV: Mio Wüst

Mio Wüst und Rudy Schneider sichern sich in einem starken Spiel mit einem 2:0 über Ungarn den Platz im Viertelfinale, ebenso wie Lukas Pfretzschner und Robin Sowa, die die schwedischen U20-Europameister mit dem fast identischen Ergebnis aus dem Turnier werfen.

"Die beiden Schweden hatten vor zwei Wochen das U20-Finale gegen meinen Bruder gewonnen, deswegen hatte ich da noch eine Rechnung offen", so Lukas Pfretzschner. "Das war ein super Spiel von uns, ich würde fast sagen perfekt, aber ein bisschen Luft nach oben ist ja immer. Vor allem im Aufschlag haben wir es geschafft, deren Spiel zu unterbinden. Damit sind wir sehr zufrieden."

Mio Wüst: "Wir sind happy über den Sieg. Im Spiel gegen Ungarn war es sehr windig. Es gab Phasen, da haben wir davon profitiert. Wir sind deutlich besser damit klargekommen als der Gegner. Deshalb hat unser Spiel auch nicht darunter gelitten."

Für beide Männer-Teams steht heute ab 15 bzw. 16 Uhr deutscher Zeit das Viertelfinale an. Sarah Schulz und Svenja Müller überzeugten ebenfalls mit ihrem deutlichen Sieg gegen Frankreich und vor allem Svenja Müller dominierte in diesem Achtelfinale mit ihrem "überragenden Blockspiel", freut sich Coach Alex Prietzel. Leider aus dem Turnier verabschieden müssen sich Anna-Lena Grüne und Chenoa Christ, die sich in einem erneut sehr emotionalen und kämpferischen Spiel am Ende den Schweizerinnen geschlagen geben müssen. Sie lagen bereits mit einem Satz und 19:15 im zweiten zurück und erkämpften sich den dritten Satz. Dort ging dann leider die Kraft aus, doch unter dem Strich bleibt trotz der Niederlage ein gutes Spiel der beiden und ein 9. Platz bei dieser EM.

Achtelfinale:

Christ/Grüne vs. Böbner/Betschart, M. (SUI) | 1:2 (15-21, 22-20, 11-15)

  • Damit beenden Chenoa Christ und Anna-Lena Grüne das Turnier auf Platz 9.

Müller/Schulz vs. Szewczyk/Vieira (FRA) | 2:0 (21-11, 21-16)

  • Damit stehen Svenja Müller und Sarah Schulz im Viertelfinale.

Wüst/Schneider vs. Hajós/Stréli (HUN) | 2:0 (22-20, 21-14)

  • Damit stehen Mio Wüst und Rudy Schneider im Viertelfinale.

Pfretzschner/Sowa vs. Åhman/Hellvig (SWE) | 2:0 (22-20, 21-16)

  • Damit stehen Lukas Pfretzschner und Robin Sowa ebenfalls im Viertelfinale.

Foto CEV: Lukas Pfretzschner (li), Robin Sowa Foto CEV: Lukas Pfretzschner (li), Robin Sowa

"Ab jetzt geht's richtig los!"

Bei bestem Sommer-Wetter in Izmir haben alle deutschen Teams das Achtelfinale der Europameisterschaft erreicht. Sarah Schulz und Svenja Müller konnten heute zwei Siege verbuchen und sind sehr zufrieden. Sarah Schulz: "Wir sind sehr froh, dass wir heute ins Achtelfinale eingezogen sind. Mit unserer Leistung in den Spielen sind wir noch nicht hundert prozentig zufrieden. Auch weil die Spiele durch die Gegner nicht allzu hochklassig waren und wir unser eigenes Spiel nicht konsequent durchgebracht haben. Das wollen wir noch besser machen und deshalb heisst es morgen Vollgas geben gegen das französische Duo."

Lukas Pfretzschner und Robin Sowa verloren zunächst das letzte Gruppenspiel, konnten sich dann aber in der Runde der besten 24 mit 2:0 gegen das italienische Duo durchsetzen. "Eine sehr starke Leistung, vor allem in Block Defense", so Alexander Prietzel. Lukas Pfretzschner: "Heute morgen haben wir nicht richtig in unser Spiel gefunden, aber das haben wir abgehakt. Das zweite Spiel lief umso besser. Vor allem im Spiel gegen die Italiener konnten wir unsere Stärken sehr gut ausspielen. Was jetzt zählt ist, dass wir im Achtelfinale stehen: morgen geht es gegen die amtierenden Europameister U20 aus Schweden. Das wird ein Hammer-Match. Ab jetzt geht es hier richtig los."

"Anstrengend, aber verdient!"

Auch Chenoa Christ und Anna-Lena Grüne erledigten ihre Aufgabe in der K.o.-Runde souverän. "Anstrengend aber verdient!", resumiert Chenoa Christ den Tag und Coach Alex Prietzel lobt: "Eine starke kämpferische Leistung , vor allem im Angriff sehr gut." Ebenfalls mit einem 2:0 geht es für die beiden nun ins Achtelfinale gegen die Schweizerinnen Esmée Böbner und Mara Betschart, der jüngeren Schwester von World Tour-Spielerin Nina Betschart. Mio Wüst und Rudy Schneider hatten an diesem Freitag einen Ruhetag, da sie sich mit dem Gruppensieg direkt für das morgige Achtelfinale qualifiziert haben und haben den heutigen Tag für eine lockere Trainingseinheit genutzt.

Morgen, Samstag, geht es um 9 Uhr deutscher Zeit wieder los. Alexander Prietzel: "Wir gehen morgen all in, taktisch und emotional! Wir werden versuchen die EM zu rocken."

Die deutschen Spiele am Freitag, 25. September (GER-Zeit)

1. K.o.-Runde:

Christ/Grüne vs. Honzovicova/Zolnercikova (CZE) | 2:0 (21-18, 21-17)

Müller/Schulz vs. Corcoz/Milea (ROU) | 2:0 (21-18, 21-17)

Pfretzschner/Sowa vs. Windisch/Di Silvestre A. (ITA) | 2:0 (21-17, 21-19)

  • Damit stehen auch diese drei deutschen Teams im Achtelfinale.

Foto CEV: Anna-Lena Grüne Foto CEV: Anna-Lena Grüne

Pool B: Müller/Schulz vs. Divényi/Réthelyi (HUN) | 2:0 (21-13, 21-16)

  • Sarah Schulz und Svenja Müller sind damit Gruppenzweite und ziehen in die 1.K.o.-Runde ein. Auch Anna-Lena Grüne und Chenoa Christ beenden ihre Gruppe auf Platz 2 und spielen ebenfalls heute in der Runde der besten 24 Teams um den Achtelfinaleinzug.

Pool E: Pfretzschner/Sowa vs. Kruk/Miszczuk (POL) | 0:2 (14-21, 22-24)

  • Lukas Pfretzschner und Robin Sowa sind damit Gruppenzweite und ziehen in die 1.K.o.-Runde ein. 

Die deutschen Spiele am Donnerstag, 24. September (GER-Zeit)

Bei angenehmen 30 Grad in Izmir erlebten Chenoa Christ und Anna Grüne einen guten ersten Turniertag. Zwar starteten sie mit einer knappen Niederlage, doch "zum Turnierstart war das trotzdem ein gutes Spiel. Wir haben uns gut eingegroovt, leider knapp verloren, aber das war kein schlechtes Spiel." Umso besser gelang den beiden das in der nächsten Begegnung gegen die, vor zwei Wochen frisch gekürten U20-Europameisterinnen aus Lettland. "Das Spiel war sehr cool. Im ersten Satz hatten wir sie fast, mussten ihn leider noch abgeben. Im zweiten Satz haben wir dann voll aufgedreht, alle Power reingelegt und das Spiel gewonnen." Trainer Alex Prietzel ergänzt: "Ein sehr emotionales Spiel!"

Sarah Schulz und Svenja Müller geben in einem starken ersten Spiel den Sieg leider noch aus der Hand. Nach dem gewonnenen Satz 1 und ein 19:16 im zweiten Satz für die beiden Deutschen geht das Spiel an die starken Russinnen. "Trotzdem haben sie direkt zu Beginn des Turniers gezeigt, dass sie gut spielen können," resumiert Alex Prietzel. Sarah und Svenja ergänzen: "Wir haben Bock auf mehr und wollen das Feld jetzt aufrollen." 

Rudy Schneider/Mio Wüst sowie Lukas Pfretzschner/Robin Sowa erlebten den idealen Turnierstart, sie konnten jeweils beide Spiele gewinnen und führen damit ihre Gruppen nach Tag 1 klar an. Alex Prietzel ist begeistert: "Vier von vier Spielen bei den Jungs mit starken Leistungen, tolle Teamleistung von Mio Wüst und Rudy Schneider, die mit dem Gruppensieg belohnt wird." Besonders angetan war der Coach heute von Robin Sowas Blockspiel, das dem Team unter anderem zwei klare 2:0-Siege bescherte. "Der Fokus der beiden liegt total im eigenen Spiel, was bisher sehr gut aufgeht."

Fazit des Trainers zu Tag 1: "Wir haben Qualität und haben die heute zum Teil auch gezeigt. Morgen wollen wir die restlichen PS aufs Feld bringen."

Pool E: Christ/Grüne vs. Stadnik/Jundzill (POL) | 1:2 (17-21, 21-16, 8-15)

Pool E: Christ/Grüne vs. Brailko/Namike (LAT) | 2:1 (15-21, 21-18, 15-10)

  • Je nach Ausgang des morgigen Spiels ihrer Gruppengegner, winkt der Gruppensieg.

Pool B: Müller/Schulz vs. Frolova/Ganenko (RUS) | 1:2 (21-18, 20-22, 8-15)

Pool B: Müller/Schulz: Freilos Spiel 1, daher gewonnen | 2:0

  • Morgen geht es in das letzte Gruppenspiel gegen Ungarn.

Pool E: Pfretzschner/Sowa vs. Lesiecki/Kurowski | 2:0 (21-19, 21-17)

Pool E: Pfretzschner/Sowa vs. Saucedo/Rosa (ESP) | 2:0 (21-17, 21-16)

  • Lukas Pfretzschner und Robin Sowa spielen damit morgen gegen Polen um den Gruppensieg.

Pool A: Wüst/Schneider vs. Makaric/Nikolic (SRB) | 2:1 (21-12, 22-24, 15-9)  

Pool A: Wüst/Schneider vs. Kanli/Cebeci (TUR) | 2:1 (21-13, 20-22, 15-12)

  • Mio Wüst und Rudy Schneider gewinnen ihren Pool und stehen damit direkt im Achtelfinale.

Anmerkung: Nicht alle Gruppen sowohl bei den Frauen und Männern sind mit vier Teams komplett. In einigen Gruppen sind nur drei Teams gelistet. Somit wird hier pro Team automatisch 1 Sieg geführt. Dementsprechend haben nicht alle deutschen Teams morgen noch Gruppenspiele zu absolvieren.

Rudy Schneider, Foto: CEV Rudy Schneider, Foto: CEV

32 Teams spielen ab Donnerstag an der türkischen Ägäisküste um den U22-Europameistertitel. Für Deutschland sind Chenoa Christ/Anna-Lena Grüne und Svenja Müller/Sarah Schulz sowie Lukas Pfretzschner/Robin Sowa und Mio Wüst/Rudy Schneider am Start. 32 Teams messen sich im Hauptfeld zunächst in einer Gruppenphase mit acht Pools. Nachdem nur ein Team pro Gruppe ausscheidet, geht es in einem einfachen K.o.-System weiter.

"Wir können maximal erfolgreich sein, wenn wir uns auf uns konzentrieren."

DVV-Stützpunkttrainer Alexander Prietzel ist mit den vier Junioren-Duos in der Türkei vor Ort. "Die Jungs und Mädels sind heiss auf die Spiele und bereits im Wettkampfmodus. Wir versuchen hier total bei uns zu bleiben, uns gar nicht zu viel mit den Gegnern zu beschäftigen, dann können hier sehr gute Leistungen entstehen. Die Stimmung im Team ist sehr gut, die SpielerInnen haben ihre Rolle im Team gut angenommen und pushen sich gegenseitig."

Die letzten zwei Tage herrschte extremer Wind an der ägäischen Küste, besonders um die Mittags- und Nachmittagszeit. Doch Alex Prietzel ist sich sicher: "Wir sind technisch so gut aufgestellt, dass wir die windigen Bedingungen gut meistern werden. Vielleicht kann das auch ein Vorteil sein, wenn wir taktisch damit arbeiten."

DVV-Trainer- und Betreuer vor Ort sind vom Zusammenhalt des Teams, dem strengen Hygiene-Konzept des Ausrichters, als auch dem hohen Niveau des Teilnehmerfeldes überzeugt. Schon im Training hier vor Ort, herrscht großer Konkurrenzkampf, sodass die SpielerInnen nahe an Höchleistungen heranreichen.

EM in Izmir als Saisonabschluss

"Es wird sehr wichtig sein unsere Aufgaben gut zu erledigen, dann können wir auch maximal erfolgreich sein. Daran werden wir alles setzen." Alex Prietzel betont aber auch: "Unsere Spielerinnen und Spieler haben keinen Druck. Alle haben trotz der diesjährigen Umstände eine tolle und doch lange Saison gespielt, sind fast geschlossen in Timmendorf dabei gewesen und haben abgeliefert. Die Europameisterschaft bildet jetzt einen schönen Abschluss der Saison 2020."

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