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Foto CEV: Bei der EM 2017 in Polen jubelten die DVV-Männer über historisches Silber Foto CEV: Bei der EM 2017 in Polen jubelten die DVV-Männer über historisches Silber Vieles war bei den DVV-Männern auf die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 ausgerichtet. Am Ende fehlte bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Berlin ein Sieg im Finale gegen Frankreich, um sich den Traum zu erfüllen. Die Olympia-Party steigt 2021 ohne die deutsche Mannschaft. In vier Jahren in Paris soll sich das wieder ändern.

Dementsprechend wurde ein „sanfter“ Umbruch eingeleitet. Junge Spieler müssen, unterstützt von erfahrenen Akteuren wie Lukas Kampa, an das internationale Niveau herangeführt werden, 

Dass dies funktioniert, zeigte sich bei der EM-Endrunde 2017, als die DVV-Männer furios aufspielten und sich sensationell die Silbermedaille holten. Es war die erste EM-Medaille für eine deutsche Männer-Nationalmannschaft und ein Ergebnis echter Teamarbeit.

Um sich für das große Ziel Olympia in Form zu bringen, bleibt der Mannschaft von Bundestrainer Andrea Giani somit vor allem ein großer, neuer Wettkampf: die Volleyball Nations League, an der die weltbesten Männer-Nationalteams teilnehmen.

Die Spiele gegen Top-Nationen wie Brasilien, Russland, die USA oder Italien sind eminent wichtig, um die "jungen Wilden" wie Tobias Krick, Julian Zenger, Moritz Karlitzek, Jakob Günthör, Moritz Reichert oder Ruben Schott an ein Weltklasse-Niveau heranzuführen.

Schließlich soll die Erfolgsstory mit Platz fünf bei Olympia 2012, WM-Bronze 2014, European Games-Gold 2015 und EM-Silber 2017 in den kommenden Jahren fortgeschrieben werden.

Aktuell steht die deutsche Mannschaft in der europäischen Rangliste auf Rang neun, in der Weltrangliste ist Deutschland nach dem Verpassen der Weltmeisterschaft 2018 auf den 21. Platz abgerutscht.

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