European Championship Final 2010 Berlin powered by smart
Volleyball Talk

DVV-Frauen „BEI DER WM IN JAPAN“: „Doping-Lotto“ als Zeitvertreib!

In jeder Sportart, in der es um Medaillen geht, sind sie an der Tagesordnung: die Dopingkontrollen. So ist es natürlich auch bei der WM in Japan. Jeweils eine Spielerin pro Team kann pro Spiel ausgewählt werden. Die deutschen Frauen machen sich aus dieser bisweilen Zeit raubenden Angelegenheit ein Späßchen und spielen „Doping-Lotto“.

Die Regeln sind ganz einfach: Jede Spielerin sowie Mannschaftsarzt Dr. Paul Schmeing und Physiotherapeut Patrick „Pecke“ Rißler zahlen auf dem Weg in die Halle 0,50 Euro ein - natürlich übernimmt Libero und Kassenwartin Kerstin Tzscherlich den Job als Geldeintreiberin. Dann werden die Tipps abgegeben, welche deutsche Spielerin es nach dem Spiel erwischt.

Den Vogel abgeschossen, hat bisher Zuspielerin Kathleen Weiß: Ihr Tipp „Birgit Thumm“ nach dem Spiel gegen die Niederlande zählte doppelt, da in der Partie vorher (Puerto Rico) keine Dopingkontrolle genommen wurde. Satte 14 Euro flossen in die Tasche der Schwerinerin. Gegen Aserbaidschan musste sich Margareta Kozuch ihren Gewinn mit Doc Schmeing und Physio Rißler teilen – alle hatten auf Tzscherlich gesetzt. Dass Tzscherlich tags darauf erneut ausgelost wurde, überraschte auch die Tipp-Gemeinschaft: Nicht eine Spielerin hatte auf das „Double“ getippt.

Gegen Brasilien wurde Corina Ssuschke ausgelost – Angelina Grün freute sich am meisten, sie knackte den Jackpot. Wie ein alter Lotto-Hase verfährt Atika Bouagaa, die stets bei ihrem Tipp „Fürstl (Christiane Fürst)“ bleibt, „irgendwann muss sie ja gezogen werden.

Zufrieden äußert sich bisher auch Doc Schmeing, der die Spielerinnen stets zur Kontrolle begleitet: „Es läuft gut…“


Druckversion

 
www.volleyball-bundesliga.de www.cev.lu www.fivb.org www.dosb.de www.sporthilfe.de
© 2009 Deutscher Volleyball-Verband Otto-Fleck-Schneise 8 60528 Frankfurt/Main Telefon 069 / 69 50 01 - 0 Fax -24 info@volleyball-verband.de