
Seit dem 22. Oktober befindet sich die deutsche Mannschaft in Tokio, um sich dort in der letzten Woche vor der WM auf die Titelkämpfe vorzubereiten. Am 29. Oktober reist die Mannschaft nach Sapporo, den Vorrundenort, wo am 31. Oktober mit dem Spiel gegen die Dominikanische Republik (14.00 Uhr Ortszeit, 6.00 Uhr deutsche Zeit, live auf arena) die WM beginnt. Bundestrainer Giovanni Guidetti äußert sich im Kurz-Interview zufrieden mit dem Zustand der Mannschaft.
Foto Tronquet: Genauso bissig wie "Tiger" Giovanni Guidetti will der Bundestrainer seine Spielerinnen sehen.
Sie waren jetzt eine Woche mit der Mannschaft zur Akklimatisation und zum Training in Tokio. Wie lief es, sind Sie zufrieden?
Guidetti: „Ja, die Gastfreundschaft von NEC war hervorragend, ebenso das Hotel und die gesamte Organisation. Ich konnte mit den Spielerinnen viel trainieren und viel sprechen, zudem haben wir viele Gegner auf Video gesehen. Alle sind in einer guten Kondition und bereit zu spielen.“
Gibt es Probleme? Mit der Zeitverschiebung, mit dem japanischen Leben, mit Verletzungen?
Guidetti: „Nein, ich glaube, alles ist in Ordnung. Natürlich sind einige Spielerinnen müde, aber das ist normal. Die kleinen Probleme, die wir haben, werden wir in Sapporo in den Griff bekommen. Wir haben mit Paul Schmeing und Patrick Rißler einen sehr guten medizinischen Bereich.“
Was wissen sie über Auftaktgegner Dominikanische Republik?
Guidetti: „Ich habe fünf Spiele von der Dominikanischen Republik gesehen, habe jeden Angriff analysiert und gesehen, mit welcher Taktik sie von anderen Teams geschlagen wurden. Ich geben den Spielerinnen Informationen, aber auch nicht zu viele, denn das kann ins Gegenteil gehen. Das werden zwei, drei wichtige Informationen sein. Wir müssen unser Spiel machen. Ich bin sehr optimistisch, auch wenn es ein sehr schwieriges Spiel wird."
Was macht die Mannschaft noch bis zum Spiel am 31. Oktober?
Guidetti: „Wir werden morgen Abend noch ein Mal Krafttraining machen, und am Tag vor dem Spiel unser einziges Training in der Wettkampfhalle durchführen. Am Spieltag trainieren wir nicht in der Halle, weil wir schon um 14.00 Uhr spielen.“
Glauben Sie, alles Mögliche getan zu haben, um bei der WM Erfolg zu haben?
Guidetti: „Ja, ich glaube, ich habe alles gemacht, was ich machen wollte. Gleiches gilt für die Spielerinnen. Natürlich denkt jeder Trainer, dass etwas fehlt. Aber wenn ich mich hinsetze und überlege, glaube ich, alles gemacht zu haben. Das Team ist in allen Bereichen, sei es physisch oder psychisch, sehr gut vorbereitet. Jetzt müssen wir spielen und sehen, ob es eine gute Vorbereitung war oder nicht. Auf jeden Fall will ich sehen, dass mein Team in jedem Spiel mit Herz und Leidenschaft spielt sowie den Volleyball zeigt, den es spielen kann. Dann sind wir ein sehr gutes Team.“
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