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Volleyball Talk

DVV-Frauen „AUF DEM WEG NACH JAPAN“: Sightseeing, japanische Küche und Karaoke am letzten freien Tag vor WM!

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Foto DVV: Die Tokio-Touristen vor dem Jodo Shu Main Tempel. Im Hintergrund der Tokio Tower.

Gänzlich ohne Volleyball verlief der 26. Oktober für die DVV-Frauen in Tokio. Bundestrainer Giovanni Guidetti hatte seinen Spielerinnen einen letzten freien Tag gewährt, wohl das letzte Mal für die Zeit in Japan, der zum längeren Schlafen, Sightseeing und zu einem echten japanischen Abendessen genutzt wurde.

Managerin Remi Sasaki und Athletiktrainer Yoshizumi Iwasaki des japanischen Profiklubs NEC betätigten sich am Nachmittag als Tokio-Guides und zeigten der deutschen Delegation einige nette Sehenswürdigkeiten. Herausragend – nicht nur wegen seiner Höhe – war sicherlich der Tokio Tower, eine Nachbildung des Eiffelturms, mit 333 Metern um ganze 8,2 Meter noch höher als das Original. In der ersten Ebene in ca. 150 Meter Höhe hatten alle eine phantastische Sicht über die 12 Millionen Metropole. Zieht man die Vorstädte und das nähere Umland mit ein, so leben in Tokio sage und schreibe 37 Millionen Menschen… Besonders viel Spaß machte es den Spielerinnen aus 145 Meter Höhe durch ein Glasfenster am Boden zu schauen. Zuvor war die Delegation in der größten Tempelanlage Tokios (Jojoje-Tempel) und baten nach japanischer Sitte (unter viel Weihrauch mit zusammengelegten Händen nickend) im Jodo Shu Main Tempel um viele Siege. Nur die drei Italiener im deutschen Team, Bundestrainer Giovanni Guidetti sowie die Spielbeobachter Alberto Salomoni und Alessandro Beltrami, blieben im Hotel und widmeten sich intensiv WM-Auftaktgegner Dominikanische Republik (31. Oktober).

Am Abend versetzten sich Spielerinnen, Giovanni Guidetti und die anderen Betreuer in die Welt der Japaner: In einem Restaurant wurde ein echtes japanisches Abendessen eingenommen, alle saßen auf kniehohen Bänken. Fisch, Fleisch, Gemüse, Reis und Nudeln auf ungewohnte Art mundete den meisten. Nur Alberto Salomoni, Kerstin Tzscherlich und Corina Ssuschke wurden anschließend in der Pizzeria nebenan gesehen…

Eine Abschlussbesprechung sollte den Tag beschließen und war schon so gut wie beendet, als den Spielerinnen auffiel, dass sie in einem Karaoke-Raum saßen. Spontan wurde die Technik in Gang gesetzt, Atika Bouagaa griff sich das Mikrofon und schmetterte – zur Freude aller - ein sauberes „Purple Rain“ (Prince) durchs Hotel. Ein „Help“ (Beatles) von allen sowie ein „With or without you“ (U2) mit italienischer Interpretation der Spielbeobachter Alberto Salomoni und Alessandro Beltrami folgte und ließ alle bes(ch)wingt in die Betten fallen.

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Foto Lindenmair: Atika Bouagaa mit Mikrofon in der Hand, Cornelia Dumler weist schon auf den nächsten Song hin, Kathleen Weiß und Cathrin Schlüter hoffen, dass Bouagaa das Mikro behält.



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