World League: Schöps: „Wir wollen in Richtung Medaille denken“


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„Weltklasse-Volleyball im Doppelpack“ lautet der Slogan für den 7./8. Juni (jeweils ab 15.30 Uhr) in der Stuttgarter Porsche-Arena. Dann treffen die DVV-Männer im Rahmen der World League auf Frankreich und die DVV-Frauen in der European League auf Spanien. Knapp vier Wochen vor dem „Pfingstknaller“ äußerten sich u.a. die Nationalspieler Jochen Schöps und Marcus Böhme auf einer Pressekonferenz zu den Spielen. „Wir wollen in Richtung Medaille denken. Das ist natürlich eine Aufgabe, aber wir haben eine gute Entwicklung genommen, und man muss sich Ziele setzen. Die Mädels haben es im vergangenen Jahr vorgemacht, als sie es fast bis ganz nach oben geschafft haben“, so Schöps, der damit gleich den Bogen zum Doppelpack mit den DVV-Frauen schlug.

Die Vorfreude ist auch bei den DVV-Männern zu spüren, auch für sie ist ein Doppelpack mit den Kolleginnen außergewöhnlich wie Kapitän Jochen Schöps, immerhin seit 2003 dabei, meint: „In den ganzen Jahren hatten wir vielleicht einmal einen solchen Doppelspieltag. Es ist bestimmt interessant, auch für uns. Man kennt sich von den Klubs, und es ist nett, sich auszutauschen über die Klubs und die Nationalteams.“ Für die Ausrichter in Stuttgart, die In.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft und der Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW), ist die Veranstaltung ebenfalls eine ganz Besondere: „Wir haben in Ludwigsburg bei der WM-Qualifikation gesehen, was möglich ist. Dort wollen wir in Stuttgart weitermachen, wir hoffen, dass wir in Stuttgart noch mehr Zuschauer generieren können, auch wenn Pfingsten sicherlich nicht der ideale Termin ist. Mein Ziel ist es, Stuttgart auch in der Zukunft als festen Anker im Süden für Volleyball-Veranstaltungen zu etablieren“, meint VLW-Präsident Martin Walter. Und Andreas Kroll, Geschäftsführer der In.Stuttgart, sagt: „Ich habe hohe Erwartungen an den Doppelpack. Bislang haben wir in der Porsche-Arena sechs Volleyball-Veranstaltungen mit fast 20.000 Zuschauern gehabt, die Halle bietet sich für schnelle Teamsportarten an, der Volleyballsport ist top und faszinierend.“

Für Jochen Schöps sind die Spiele in der World League, neben Frankreich sind noch Japan (23./24. Mai in Bamberg) und Argentinien (20./21. Juni in Berlin) die Gegner, ein perfektes Turnier, um sich für das Highlight des Jahres in Form zu bringen. „Natürlich ist das oberste Ziel, die WM so gut wie möglich zu gestalten. Die World League dient dazu, ein ausgeglichenes, kompaktes, gutes Team aufzubauen und weitere junge Spieler heranzuführen. Die World League bietet schwere Spiele und ist deswegen optimal geeignet und hat eine große Bedeutung. Und natürlich wollen wir gewinnen, und ich gehe von guten Ergebnissen in diesem Sommer aus.“

Dabei sollte die Porsche-Arena helfen, denn die Bilanz der DVV-Teams in der engen Halle ist makellos: Die DVV-Männer siegen in fünf von fünf Spielen (2008: 3:1 gegen BUL, 2010: 31 & 3:0 gegen POL, 2011: 3:1 & 3:0 gegen JPN), die Frauen gewannen ein Spiel. Und was für eines! 2006 gegen den Weltmeister Brasilien mit 3:0. Kroll hat eine Erklärung: „Die Halle ist ideal für Volleyball: Es ist keine 15.000-er Arena, sondern bietet eine Kapazität für bis zu 6.000 Zuschauern. Wir werden eine gute Atmosphäre schaffen, und es ist wichtig, eine gute Stimmung zu kreieren, um auch die Mannschaften anzustacheln.“

Denn dann können diese sich in einen wahren Rausch spielen, wie zuletzt bei der Frauen-EM 2013 im eigenen Land. Auch 2,11 Meter Mittelblocker Marcus Böhme war von den DVV-Frauen angetan: „Unsere Frauen haben einen wahnsinnigen Teamspirit gezeigt! Das hat die Leistung enorm gepusht und hat es einfacher gemacht, in entscheidenden Situationen kühlen Kopf zu bewahren. Auch wir können uns etwas davon abgucken. Jede Möglichkeit, etwas aufzuschnappen und zu lernen, ist ein Vorteil.“

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Die Spiele in der World League können auch aus einem anderen Grund als Vorteil angesehen werden. Mit Brasilien, Südkorea und Finnland stehen in der WM-Vorrunde in Kattowitz Mannschaften auf der anderen Netzseite, die einen ähnlichen Spielstil pflegen wie die Gegner in der World League: „Es sind total unterschiedliche Spielarten: die Argentinier sind „Spieltypen“, die Japaner spielen einen „verrückten Stil“, der französische Stil ist europäisch geprägt. Ich denke, das sind sehr attraktive Gegner für uns – auch im Hinblick auf die WM – wie auch für die Zuschauer.“

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Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 12.05.2014!



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