
Foto FIVB: Ganz oben bei der U19 Beach-WM: Victoria Bieneck (links) und Christine Aulenbrock.
Der deutsche Beach-Volleyball Nachwuchs hat bei der U19 Beach-WM an die herausragenden Ergebnisse der Vergangenheit angeknüpft: Christine Aulenbrock/Victoria Bieneck (SV Bad Laer/VC Olympia Berlin) gewannen den WM-Titel durch ein souveränes 2:0 (21-18, 21-15) im Finale gegen die Russinnen Chaika/Karapischenko. Für Aulenbrock war es nach dem Titel bei der U18 Beach-EM (mit Partnerin Anna Behlen) das zweite internationale Gold in diesem Sommer. Michel Bargmann/Felix Quecke (SC Strande/VV Humann Essen) verpassten eine zweite deutsche Medaille äußerst knapp, sie unterlagen im kleinen Finale den Spaniern Medina/Menendez 1:2 (21-16, 21-23, 14-16).
Bundestrainerin Silke Lüdike war von der Leistung ihrer „Gold-Mädchen“ begeistert: „Unglaublich! Weltmeister und somit den Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Das war eine sensationelle Leistung der beiden, im gesamten Turnierverlauf haben sie nur einen Satz abgegeben. Und das gegen unser zweites Team…“ Für den Gewinn der WM erhalten Aulenbrock/Bieneck eine wild card für die World Tour 2010.
Auch die anderen deutschen Duos enttäuschten keineswegs, allen voran Bargmann/Quecke, die zunächst im Halbfinale trotz vierer Matchbälle unterlagen und auch im Spiel um die Bronzemedaille ganz dicht vor dem Sieg standen. Lüdike sagte: „Es ist natürlich ein bisschen ärgerlich, dass sie Vierter geworden sind und nicht mit einer Medaille belohnt wurden. Sie haben richtig gut gespielt, leider aber ihre Punktchancen nicht konsequent verwertet.“
Philipp Bergmann/Benjamin Dollhofer (TSV Giesen/VC Olympia Berlin/TV Bühl) waren als Neunte aus dem Turnier ausgeschieden, das vierte deutsche Duo, Isabell Schneider/Sandra Seyfferth (TuS Iserlohn/TSV Speyer/Dresdner SC), war nach der Gruppenphase als 19. ausgeschieden.
Das Gesamtfazit von Lüdike fällt positiv aus: „Alle Ziele, die wir uns gesetzt hatten, haben wir erreicht. Wir wollten die zweiten Teams durch die Qualifikation bringen und ein Duo ins Halbfinale. Auch Bergmann/Dollhofer haben ein gutes Turnier gespielt und sind letztlich nur ganz knapp an den russischen Vize-Weltmeistern gescheitert.“
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