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Beach international: Brink/Dieckmann und Pohl/Rau gewinnen, Koreng/Matysik werden Zweite!

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Foto FIVB: Julius Brink (links) und Christoph Dieckmann präsentieren sich stolz mit ihren Goldmedaillen in Espinho.

Der 18. Juni 2006 wird in die deutsche Beach-Geschichte eingehen: Drei Finalteilnahmen von deutschen Duos, die in zwei Siegen und einem zweiter Platz gipfelten. Julius Brink/Christoph Dieckmann siegten bei der World Tour in Espinho/Portugal, Stephanie Pohl/Okka Rau gewannen zeitgleich das europäische Turnier in Moskau. Den kompletten deutschen Triumph verpassten Eric Koreng/Kay Matysik beim Finale in Moskau.

Den Vogel schossen ohne Zweifel Julius Brink/Christoph Dieckmann in Espinho ab: Im Finale ließen sie den aktuellen Olympiasiegern Emanuel/Ricardo beim 2:0 (21-13, 21-17) nicht den Hauch einer Chance – 600 Weltranglistenpunkte und 32.000 US Dollar waren der Lohn. Für Julius Brink war es zugleich eine erfolgreiche Titelverteidigung, denn im vergangenen Jahr hatte er mit Kjell Schneider das rein deutsche Finale gegen Markus Dieckmann/Jonas Reckermann gewonnen. Mit dem Sieg nahmen Brink/Dieckmann zugleich Revanche an Emanuel/Ricardo, denen sie im Verlauf des Turniers klar mit 0:2 unterlegen waren. Doch das Finale hatte einen völlig anderen Spielverlauf: Die Brasilianer fanden nicht zu ihrem Spiel, die Deutschen imponierten mit fehlerfreien Aktionen und einem überragenden Christoph Dieckmann, der zum MVP des Turniers gewählt wurde. Das Jahr 2006 ist für das neuformierte Duo Brink/Dieckmann sensationell angelaufen: Dritter Platz beim Europa-Turnier in Alnya, dritter Platz bei der World Tour in Shanghai, 1. Platz beim Europa-Turnier in Hamburg und nun der 1. Platz in Espinho.

Ebenfalls in Top-Form präsentieren sich zur Zeit Stephanie Pohl/Okka Rau. Nachdem sie ihr „Heim-Turnier“ in Hamburg (erwartungsgemäß – dort haben sie noch nie verloren!) gewannen, setzten sie sich nun auch in Moskau die Krone auf. Im Finale des europäischen Ranglistenturniers bezwangen sie die aktuellen Europameisterinnen Arvanity/Karadassiou (GRE) nach hartem Kampf mit 2:1 (13-21, 22-20, 15-12). Der Lohn: 8.500 Euro und 600 europäische Ranglistenpunkte, die zugleich die führende Position von Pohl/Rau in der Europarangliste auf über 400 Punkte Vorsprung anwachsen ließen. Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg des DVV-Duos aus. Im ersten Satz lagen sie sofort 0:5 hinten und wurden mit 12 Punkten abgewatscht. Auch beim Stand von 9:12 im zweiten Satz deutete nicht viel auf einen Erfolg von Pohl/Rau hin, auch Okka Rau hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Zweifel: „Ich habe schon nicht mehr daran gedacht, dass wir das drehen können.” Doch die deutschen Frauen berappelten sich und hinterließen am Ende frustierte Griechinnen.

Dass es in Moskau nicht zu einem deutschen Doppelerfolg kam, verhinderten im Männer-Finale die Schweizer Markus Egger und Martin Laciga, die sich mit 2:0 (21:16, 21:18) gegen Eric Koreng und Kay Matysik durchsetzten. Schon in der dritten Siegerrunde standen sich die beiden Duos gegenüber, welches die Schweizer knapp mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Kay Matysik hatte trotzdem keinen Grund, sich zu ärgern: „An meinem 24. Geburtstag in einem Finale, das ist und bleibt etwas Ungewöhnliches.” Korgeng/Matysik schoben sich hinter Egger/Laciga und vor Brink/Dieckmann auf Platz zwei der europäischen Liste.

(Quelle: EB/Volleyball Magazin)



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