Beach World Tour: Zwei Frauen-Duos im 1/4-Finale – Vier DVV-Duos scheitern

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Foto FIVB: Laura Ludwig in ihrem Element. Die Europameisterin zog mit Partnerin Kira Walkenhorst souverän in das Viertelfinale von Rio ein.

So erfolgreich die ersten Tage beim Grand Slam in Rio de Janeiro/BRA verliefen, so ernüchternd ging es am ersten Ko-Rundentag zu. Lediglich Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und Karla Borger/Britta Büthe landeten Siege, zogen in das Viertelfinale ein und verbleiben im Turnier. Chantal Laboureur/Julia Sude unterlagen im Achtelfinale und wurden Neunte, Katrin Holtwick/Ilka Semmler, Jonathan Erdmann/Kay Matysik, Markus Böckermann/Lars Flüggen verloren bereits in der ersten Ko-Runde und wurden 17.

Ludwig/Walkenhorst siegten ganz souverän gegen die Griechinnen Arvaniti/Karagkouni und blieben somit auch in ihrem vierten Turnierspiel ungeschlagen. Gleiches gilt auch für Borger/Büthe, die zum vierten Mal über drei Sätze gingen und die US-Girls Fendrick/Sweat mit 17:15 im dritten Satz in die Knie zwangen. Dabei drehten sie im entscheidenden Satz ein 10-14. Britta Büthe sagte danach: "Wir freuen uns natürlich, gewonnen zu haben und unseren Trainer zu bestätigen, der immer sagt, alles bis zum letzten Ball zu geben. Wir haben Bock auf ein paar mehr Spiele hier, der Sieg beflügelt uns, jetzt wollen wir ins Halbfinale."

Enttäuschung dagegen bei den vier anderen DVV-Duos, die gegen allesamt gegen keine „Übermannschaften“ verloren und somit wichtige Punkte liegen ließen. Wohl gemerkt: In der Olympia-Qualifikation folgen nach Rio nur noch zwei Grand Slams (Moskau und Hamburg), auf denen ein Mehr an Punkten vergeben wird.

Das Rennen um die Rio-Startplätze wird somit immer umkämpfter. Lediglich Laura Ludwig/Kira Walkenhorst können sich ziemlich sicher sein, beim Höhepunkt in diesem Jahr dabei zu sein. Nach dem Grand Slam in Rio kommen sie mit den maximal zwölf Turnierwertungen auf mindestens 5740 Punkte. Der Kampf um den zweiten Frauen-Startplatz ist ein interner zwischen Holtwick/Semmler (4230, 12 Turniere), Borger/Büthe (mindestens 4140, 11 Turniere) und Laboureur/Sude (4030, 12 Turniere) – alle Teams stehen international so gut da, dass sie am Ende des Qualifikationszeitraums unter den besten 15 Teams der Rangliste stehen.
Bei den Männern ist es anders, sie müssen noch gute Ergebnisse liefern, um sich über die Olympia-Qualifikationsliste den Startplatz für Rio zu sichern und den Umweg „Continental Cup“ zu umgehen. Böckermann/Flüggen kommen nach Rio auf 4230 Punkte (12 Turniere), Erdmann/Matysik auf 3540 Zähler. Die WM-Dritten von 2013 haben aber auch erst zehn von zwölf möglichen Turnieren in der Wertung.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Erdmann/Matysik GER [10] Gibb/Patterson USA [3] 0-2 (16-21, 13-21)

Böckermann/Flüggen GER [13] Giginoglu/Gögtepe V. TUR [28] 0-2 (18-21, 15-21)

Holtwick/Semmler GER [14] Forrer/Vergé-Dépré SUI [20] 0-2 (18-21, 17-21)

Laboureur/Sude GER [27] Forrer/Vergé-Dépré SUI [20] 0-2 (20-22, 21-23)

Ludwig/Walkenhorst GER [4] Arvaniti/Karagkouni GRE [32] 2-0 (21-16, 21-13)

Borger/Büthe GER [10] Fendrick/Sweat USA [9] 2-1 (20-22, 21-13, 17-15)

13.00: Ludwig/Walkenhorst GER [4] Walsh/Ross USA [8]

13.00: Borger/Büthe GER [10] Menegatti/Orsi Toth ITA [13]

Das Frauen-Turnier in Rio
Das Männer-Turnier in Rio

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Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 11.03.2016!



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