DVV-Pokalfinale: Begeisterung auf allen Seiten – Mannheim-Premiere vollauf gelungen

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Foto Nils Wüchner: Eine Premiere mit „Knalleffekt“! Das DVV-Pokalfinale in Mannheim war ein voller Erfolg.

Egal, wohin man hörte, alle waren begeistert von der Premiere des DVV-Pokalfinals in der Mannheimer SAP Arena. Fans, Verantwortliche, Journalisten und Teams lobten die Atmosphäre und die Organisation: „Die SAP Arena ist ein Traum, hier möchte ich gerne jedes Jahr hin“, meinte Dresdens Trainer Alexander Waibl, und Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes sagte: „Das war eine faszinierende Veranstaltung mit einem neuen Zuschauerrekord und einer Wahnsinns-Stimmung. Toll, was unter dem Dach von Sportdeutschland geboten wird.“

12.000 begeisterte Zuschauer, Einlauf-Show und Siegerehrung mit Pyrotechnik und Feuerwerk, fünf Stunden Live-Übertragung bei SPORT1 im Free-TV (mit den Co-Kommentatoren Corina Ssuschke-Voigt und Max Günthör), ein dramatisches Frauen-Finale mit dem glücklichen Sieger Dresdner SC sowie der souveräne Erfolg der Berlin Recycling Volleys im Männer-Finale. So lauteten die Zutaten der ersten zwei Volleyballspiele in der hochmodernen Arena. Es gibt wohl kaum jemanden, der das Event in Mannheim besser einordnen kann als Max Günthör. Günthör hatte im vergangenen Jahr seine Karriere beendet und ist mit acht Siegen der erfolgreichste Pokal-Teilnehmer der vergangenen Jahre. Der 30-Jährige zeigte sich angetan und meinte: „Eine tolle Arena, eine Wahnsinns-Atmosphäre. Wenn man so etwas sieht, bekommt man schon noch Lust!“ Wer also ins Männer-Finale einziehen möchte, sollte mal bei Günthör anklopfen, schließlich stand er von 2005 bis 2015 zehnmal im Finale…


Foto Conny Kurth: Küsschen für den Pokal: Das Dresdner Quartett Jennifer Cross, Laura Dijkema, Louisa Lippmann und Mareike Hindriksen mit dem begehrtesten Schmuckstück von Mannheim.

Ganz besonders glücklich waren die Spieler des Bundesliga-Tabellenführers aus Berlin. Die hatten 2012 bis 2014 in der Meisterschaft triumphiert, der Pokal-Wettbewerb war jedoch mit einem „Fluch“ besetzt. Zuletzt hatte der Klub aus der Hauptstadt im Jahr 2000 den DVV-Pokal gewonnen, danach ging es maximal bis in das Finale. Kapitän Robert Kromm verlor gar 2004, 2005 und 2014 die Finalspiele jeweils nach fünf Sätzen gegen den VfB Friedrichshafen und meinte: „Der Pokalsieg bedeutet mir sehr viel, es ist der erste in meiner Karriere. Nach der langen Durststrecke werden wir heute einiges trinken!“ Dabei dürfte er mit Felix Fischer einen Mitspieler haben, der ähnlich empfindet: „Zwölf Jahre habe ich mit dem Fluch gelebt. Jetzt habe ich endlich alle deutschen Titel gewonnen.”

Doch nicht nur die Sieger fanden lobende Worte, auch die Verlierer äußerten sich trotz der Niedergeschlagenheit positiv, so wie Stuttgarts Libero Lisa Thomsen: „Vor so einer Kulisse zu spielen, ist ein Traum. Jede Mannschaft möchte dabei sein, es ist das größte Saisonziel aller Teams!“ Und Bühls junger Kapitän David Sossenheimer (19 Jahre) hat Geschmack gefunden: „Das soll erst der Anfang gewesen sein in meiner Karriere. Ich bin ehrgeizig und strebe in der Zukunft Titel an und hoffe, dass wir wieder hierher kommen!“


Foto Conny Kurth: Endlich! Felix Fischer und die BR Volleys beendeten ihren „Pokalfluch“.

Und das DVV-Pokalfinale kommt wieder nach Mannheim, das ist sicher. Zum einen, weil der Vertrag bis einschließlich 2018 geschlossen wurde, zum anderen, weil die Premiere neue Maßstäbe gesetzt hat. Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga, fand die passenden Schlussworte: „Das war schon fast zu perfekt für die Premiere und hat mich an die Volleyball-WM 2014 in Polen erinnert!“ Polen gilt als das Land mit der größten Volleyball-Begeisterung weltweit – ein größeres Kompliment kann man kaum aussprechen.

Ergebnisse & Fakten zum DVV-Pokalfinale 2016
Frauen-Finale: Allianz MTV Stuttgart – Dresdner SC 2:3 (22-25, 25-20, 18-25, 25-17, 10-25)
Männer-Finale: TV Ingersoll Bühl – BR Volleys 0:3 (18-25, 12-25, 17-25)
Zuschauerzahl: 12.000 (neuer Zuschauerrekord)
TV: 5 Stunden Livestrecke bei SPORT1 im Free-TV (längste Livestrecke im Volleyball in der Senderhistorie), dazu Beiträge in ARD, ZDF, SWR, MDR und SWR

Alle Infos zum DVV-Pokalfinale unter www.dvv-pokal.de

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Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 29.02.2016!



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