Europapokal (F): Nur Schwerin siegt - Dresden liefert Moskau großen Kampf

Bild

Foto CEV: Natalya Obmochaeva gegen Dresden hieß es oftmals am gestrigen Abend.

Nur ein Sieg aus vier Spielen bedeutet für das Bundesliga-Quartett der Frauen keine optimale Ausbeute im Europapokal. Lediglich der Schweriner SC siegte in seinem Hinspiel des CEV Cup und das deutlich 3:0 (25-22, 25-12, 25-23) in Blaj/ROU. Der Dresdner SC musste sich nach großem Kampf 1:3 (31-33, 25-21, 22-25, 11-25) gegen Moskau/RUS in der Champions League geschlagen geben, Allianz MTV Stuttgart blieb beim 0:3 (15-25, 13-25, 15-25) in Krasnodar/RUS im CEV Cup chancenlos. Und auch der VC Wiesbaden kassierte beim 0:3 (20-25, 22-25, 21-25) gegen Bukarest im Challenge Cup eine Niederlage.

Dresden trotzte dem großen Favoriten Moskau drei Sätze lang. Mit viel Pech ging der erste Durchgang verloren, nachdem ein 16:21-Rückstand aufgeholt worden war. Fünf Satzbälle konnten nicht verwertet werden, dann machte die überragende Natalya Obmochaeva (am Ende hatte sie 32 Punkte) den letzten Zähler. Dresden gab aber nicht klein bei, glich nach Sätzen aus und hätte auch den dritten Durchgang gewinnen können. Erst danach war die Luft raus.

Ebenfalls eine Niederlage gegen ein russisches Team kassierte Stuttgart, das allerdings auswärts in Krasnodar antreten musste. Und dort gab es nichts zu holen: Stuttgart hatte in keinem der drei Sätze eine Chance, Russlands Super-Star Tatiana Kosheleva punktete wie sie wollte.

Dagegen hat Schwerin beste Aussichten, das Halbfinale im CEV Cup zu erreichen. Angeführt von einer famosen Jennifer Geerties, die 60% ihrer Angriffe unterbrachte, zudem zwei Asse schlug und zwei Bälle blockte (16 Punkte insgesamt), gewann der Bundesligist in drei Sätzen. Dabei wurde im dritten Satz auch ein 18-21 aufgeholt. Zwei Sätze im Rückspiel reichen zum Weiterkommen.

Große Enttäuschung dagegen in Wiesbaden, das sich beim 0:3 gegen Bukarest von der Rolle zeigte und in Block und Angriff den Gästen unterlegen war. Nun muss im Rückspiel ein 3:0 oder 3:1-Sieg her, um den „golden set“ zu erzwingen und doch noch in das Halbfinale des Challenge Cup einzuziehen.

Ansetzungen/Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

Champions League
10.2.: Lokomotiv Baku/AZE (Berit Kauffeldt) – Zürich 3:2
10.2.: Eczacibasi Istanbul/TUR (Christiane Fürst) – Vakifbank Istanbul/TUR 2:3
10.2.: Dresden – Moskau/RUS 1:3

Hinspiel CEV Cup (Challenge Round )
10.2.: Krasnodar/RUS - Stuttgart 3:0
10.2.: Blaj/ROU - Schwerin 0:3
11.2.: Galatasaray Istanbul/TUR - Wroclaw/POL (Lenka Dürr, Magdalena Gryka) (18.00)
11.2.: Azeryol Baku (Mareen Apitz) – Novara/ITA (15.00)

Hinspiel Challenge Cup (1/4-Finale)
09.2.: Wiesbaden – Bukarest/ROU 0:3

Direkter Link:

Zurück


Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 11.02.2016!



Druckversion Beitrag weiterempfehlen

 
www.volleyball-bundesliga.de www.cev.lu www.fivb.org www.dosb.de www.sporthilfe.de
© 2016 Deutscher Volleyball-Verband Otto-Fleck-Schneise 8 60528 Frankfurt/Main Telefon 069 / 69 50 01 - 0 Fax -24 info@volleyball-verband.de