DVV-Pokalfinale: „Alles ist offen“ – Teams fiebern dem Finale entgegen

Bild

Foto Nils Wüchner: Finalteilnehmerbild mit Pokalen, v.l.: Teammanager Matthias Klee (Berlin), Teammanager Luciano Lago (Bühl), Trainer Alexander Waibl (Dresden), Kim Renkema (Stuttgart), Lisa Izquierdo (Dresden), Manager Bernhard Lobmüller (Stuttgart), David Sossenheimer (Bühl) und Tomas Kmet (Berlin).

Die DVV-Pokalfinals haben in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung zugenommen. Am 28. Februar findet die erste nationale Titelvergabe erstmals in der SAP Arena in Mannheim statt, für die vier Finalteilnehmer ist der Anreiz und der Druck entsprechend hoch: „Berlin braucht Erfolge, deswegen ist es unser großer Traum, den Pokal in diesem Jahr zu gewinnen“, sagt Tomas Kmet von den Berlin Recycling Volleys. Den Anfang machen am 28. Februar (14.05 Uhr) die Frauen, wenn Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC aufeinandertreffen. Anschließend ermitteln die Männer-Teams vom TV Ingersoll Bühl und den Berlin Recycling Volleys (16.45 Uhr, beide Spiele live bei SPORT1 im Free-TV) die Premierensieger von Mannheim.

Dabei hat Stuttgart die einmalige Chance, nach dem Pokalsieg 2015 in Halle/Westfalen auch die Premiere in Mannheim zu gewinnen. Einen Anreiz bietet auf jeden Fall der neue Pokal, wie Kapitän Kim Renkema sagt: „Der Pokal gefällt mir besser als der aus dem Vorjahr. Den würde ich gerne in den Händen halten.“ Doch dafür ist eine starke Leistung notwendig, schließlich steht auf der anderen Netzseite der Deutsche Meister und aktuelle Bundesliga-Tabellenführer Dresden. In der Liga konnte jedes Team eines der direkten Duelle gewinnen, aber der 28. Februar ist mit dem Bundesliga-Alltag nicht vergleichbar: „Es ist ein Spiel, es ist alles anders als in der Bundesliga. Es geht um Druck und Tagesform. Ich erwarte, dass in Mannheim mehr Stuttgarter sind als in Halle und freue mich einfach auf das Finale.“ Dresdens Trainer Alexander Waibl, der den Pokal 2010 einmal gewinnen konnte, sieht es genauso: „Im Finale ist die Ausgangslage immer 50:50. Stuttgart hat eine sehr gute Mannschaft, wir auch. Beide Teams spielen international, was auch Einfluss auf die Leistung hat. Ich habe den Pokal 2010 gewonnen, es war mein erster Titel als Trainer. Danach war die Meisterschaft für uns wichtiger, jetzt wollen wir den Pokal wieder holen.“ Und versprach seinem Team und den Fans im Falle des Sieges eine besondere Rückfahrt: „Wenn wir gewinnen, kann ich mir vorstellen, dass wir die Rückfahrt mit den Fans im Sonderzug bestreiten.“

Während es im Frauen-Finale keinen eindeutigen Favoriten gibt, sind die Rollen im Männer-Finale klar verteilt. Eigentlich, denn Bundesliga-Primus Berlin hat national erst einmal verloren. Dies aber ausgerechnet gegen Finalgegner Bühl. Deswegen ist Mittelblocker Tomas Kmet vorsichtig: „Wir sind sicherlich Favorit, aber es ist ein Spiel, alles oder nichts. Da kann alles passieren.“ Der slowakische Nationalspieler ist ganz froh, auf dem Podium eine „alte Bekannte“ neben sich zu wissen: „Ich sehe das als ein gutes Omen: gemeinsam mit Kim Renkema habe ich 2011 den Pokal gewonnen, sie mit Stuttgart ich mit Haching. Danach habe ich zweimal das Finale verloren, das war bitter und möchte ich nicht mehr erleben. Berlin braucht Erfolge, deswegen ist es unser großer Traum, den Pokal in diesem Jahr zu gewinnen.“ Das will aber die die diesjährige Pokal-Überraschung aus Bühl verhindern. Die ganze Region fiebert dem Finaltag entgegen, nicht nur die Mannschaft wie Außenangreifer David Sossenheimer verrät: „Je näher der Termin kommt, desto angespannter wird man. Ganz Bühl ist schon verrückt, alle wollen dabei sein, alle holen sich Karten.“ Und den über 1000 Fans aus Bühl sichert der jüngste Kapitän der Liga (19 Jahre) zu, alles zu geben. Den Berlinern verspricht er ein „heißes“ Spiel: „Wir können als junge Mannschaft mit viel Kampfgeist dem Favoriten gefährlich werden. Das wollen wir natürlich wieder schaffen, wie in der Bundesliga.“

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick
14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

Das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga veranstaltet wird, findet am 28. Februar 2016 in der SAP Arena in Mannheim statt. Eintrittskarten (ab 14 Euro) sind direkt bei den Finalteilnehmern, über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333*) erhältlich.

* (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz)

Weitere Informationen zum DVV-Pokal finden Sie unter www.dvv-pokal.de
Pressevertreter können bis zum 21. Februar unter http://presse.volleyball-verband.de eine Akkreditierung beantragen.

Direkter Link:

Zurück


Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 01.02.2016!



Druckversion Beitrag weiterempfehlen

 
www.volleyball-bundesliga.de www.cev.lu www.fivb.org www.dosb.de www.sporthilfe.de
© 2012 Deutscher Volleyball-Verband Otto-Fleck-Schneise 8 60528 Frankfurt/Main Telefon 069 / 69 50 01 - 0 Fax -24 info@volleyball-verband.de