Europapokal: Dresden, Stuttgart und Wiesbaden jubeln - Düren scheidet aus

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Foto CEV: Verloren, aber doch der große Gewinner! Die Frauen des Dresdner SC stehen abermals unter den besten zwölf Teams in der Champions League.

Was für ein dramatischer Europapokalabend, der mit einem Happyend für drei Frauen-Bundesligisten endete: Der Dresdner SC steht wie im Vorjahr unter den besten zwölf Teams in der Champions League, Allianz MTV Stuttgart spielt in der Challenge Round des CEV Cups und der VC Wiesbaden steht im Viertelfinale des Challenge Cups. Dagegen scheiterten die Männer der SWD powervolleys Düren erwartungsgemäß im Viertelfinale des CEV Cups.

Die Ausgangslage für Dresden war vor dem letzten Spieltag in der Champions League klar: ein Sieg bei Fenerbahce Istanbul/TUR musste her, um aus eigener Kraft die Ko-Phase in der Champions League zu erreichen. Doch das mit Weltstars gespickte Team vom Bosporus war zu stark siegte 3:0 (25-22, 25-15, 25-23). Damit schien alles vorbei zu sein, doch zwei Stunden später verlor Wroclaw/POL mit Lenka Dürr und Magdalena Gryka sensationell 2:3 vor eigenem Publikum gegen Telekom Baku. Es war der einzige Sieg Bakus in der Gruppenphase, und Dresden zog als Zweiter aufgrund der mehr erzielten Siege (3 für Dresden, 2 für Wroclaw) und trotz geringerer Punktzahl (7 für Dresden, 8 für Wroclaw) eine Runde weiter. Folgende Teams stehen in der Ko-Phase der Champions League, am Donnerstagmittag folgt die Auslosung: Kazan, Ekaterinenburg, Moskau (RUS), Fenerbahce, Vakifbank und Eczacibasi Istanbul (TUR), Sopot (POL), Piacenza, Casalmaggiore (ITA), Zürich (SUI), Lokomotiv Baku (AZE) und Dresden.

Grund zum Jubeln hatte auch der kommende Finalgegner im DVV-Pokal, Stuttgart. Stuttgart siegte deutlich 3:0 (25-21, 25-23, 25-22) gegen Azerrail Baku/AZE und zog als einer der vier besten Gruppendritten in die Challenge Round des CEV Cups ein. Dort könnte der Schweriner SC (bei Sieg heute) oder Mareen Apitz (Azeryol Baku/AZE) warten. Ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, was für ein Verletzungspech die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernandez verfolgt.

In Wiesbaden kam es im Rückspiel zum Duell mit den Roten Raben Vilsbiburg im Achtelfinale des Challenge Cups. Das Hinspiel hatte Wiesbaden 3:2 gewonnen, und auch im Rückspiel ging es eng zu. Beim 12-6 im fünften Satz schien alles klar zu sein für Wiesbaden, doch die Roten Raben kämpften sich nochmals heran, um am Ende doch den „golden set“ zu verpassen (18-25, 25-18, 25-15, 22-25, 15-12). Wiesbaden trifft nun auf Bukarest/ROU und darf sich Chancen auf das Halbfinale ausrechnen.

Dagegen ereilte die SWD powervolleys Düren das Aus im Viertelfinale des CEV Cups. Abermals verkaufte sich der Bundesligist teuer gegen die Star-Truppe von Perugia/ITA mit einem überragenden Christian Fromm (17 Punkte), abermals ging die Partie in vier Sätzen verloren (15-25, 14-25, 25-22, 17-25).

Ansetzungen/Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

Champions League
26.1.: Izmir/TUR - Berlin 2:3
26.1.: Thessaloniki/GRE - Tours/FRA (Philipp Collin, Vital Heynen) 1:3
26.1.: Lugano/SUI - Rzeszow/POL (Jochen Schöps) 0:3
26.1.: Friedrichshafen – Moskau/RUS 3:0
26.1.: Novi Sad/SRB - Danzig/POL (Sebastian Schwarz) 1:3
26.1.: Paris (Markus Steuerwald) – Ankara/TUR 1:3
26.1.: Maaseik/BEL (Tim Broshog) – Trentino/ITA 0:3
27.1.: Lokomotiv Baku/AZE (Berit Kauffeldt) – Moskau/RUS 3:0
27.1.: Prostejov/CZE (Kathleen Weiß) – Police/POL 0:3
27.1.: Fenerbahce Istanbul/TUR – Dresden 3:0
27.1.: Stuttgart – Azerrail Baku/AZE 3:0
27.1.: Wroclaw/POL (Lenka Dürr, Magdalena Gryka) – Telekom Baku/AZE 2:3
27.1.: Casalmaggiore/ITA (Margareta Kozuch) - Eczacibasi Istanbul/TUR (Christiane Fürst) 2:3

Rückspiel CEV Cup (1/4-Finale)
26.1.: Azeryol Baku (Mareen Apitz) - Muszyna/POL (3:0 & 2:3)
27.1.: Perugia/ITA (Denis Kaliberda & Christian Fromm) - Düren (3:1 & 3:1)
28.1.: Schwerin - Yuzhny/UKR (19.00, 3:0)

Rückspiel Challenge Cup (1/8-Finale)
27.1.: Wiesbaden - Vilsbiburg (3:2 & 3:2)

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Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 28.01.2016!



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