DVV-Frauen: Die Anspannung wächst

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Foto DVV: Die DVV-Frauen beim Training in Ankara.

Der erste Eindruck von den Bedingungen, unter denen die deutschen Volleyballerinnen ab heute in Ankara um die Olympiaqualifikation kämpfen, war gut. Nachdem die geplante Trainingseinheit am Samstagabend ausgefallen war, weil die Delegation des DVV aufgrund wetterbedingter Flugverspätungen erst nach Mitternacht im offiziellen Turnierhotel ankam, durfte die Mannschaft am Sonntagmittag erstmals in der Spielstätte aufschlagen.

"Die Halle ist schön, aber ein bisschen kalt, wie es hier überall in Ankara ist", resümierte Cheftrainer Felix Koslowski nach eineinhalb Stunden Arbeit am Netz und angesichts von Außentemperaturen um minus zehn Grad sowie teilweise recht zugiger Räume. Aber man dürfe sich von solchen kleineren Problemen nicht allzu sehr ablenken lassen. "Wir versuchen hier das Beste für uns an Bedingungen herauszuholen, aber wir fangen deshalb nicht an, mit jemandem zu kämpfen", erklärte Koslowski. "Wir müssen die Dinge so nehmen, wie sie sind", und ansonsten auf die eigene Leistung konzentriert bleiben. "Je weniger Kraft und Energie wir auf Nebensächlichkeiten verwenden, desto mehr davon haben wir für unsere Spiele." Und bei denen geht es für die Schmetterlinge schließlich um die Verwirklichung eines großen Traums.

So merkt man dem Team langsam an, dass die Anspannung wächst. "Aber das muss auch so sein", betont Koslowski. Denn bereits am Montag um 13.00 Uhr deutscher Zeit (live auf www.sportdeutschland.tv) wartet der erste Gruppengegner, der EM-Zweite Niederlande.

Dessen Coach, der ehemalige Bundestrainer Giovanni Guidetti, übte gleichzeitig in einer Trainingshalle im gleichen Gebäude mit seiner Mannschaft. Man begrüßte einander herzlich, als die deutschen Spielerinnen und Betreuer auf dem Weg zum Krafttraining im Fitnessraum vorbeikamen. Doch beide Mannschaften sind bereits fokussiert auf die wichtige Begegnung. Denn sobald es heute losgeht, zählt nur noch der Sieg.

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(Katja Sturm)

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Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 03.01.2016!



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