
Foto Conny Kurth: Der letzte Vergleich: 2008 trafen Jochen Schöps (links) und Stefan Hübner auf Kuba und Jurquin. Am Ende siegte die DVV-Auswahl nach dramatischen fünf Sätzen.
Trier freut sich auf zwei Duelle der DVV-Männer gegen Kubas Weltklasse-Volleyballer im Rahmen der World League 2010. Am 25. (20.00 Uhr) und 26. Juni (14.00 Uhr) ist es soweit, dann gastieren beide Teams in der ARENA Trier. „Kuba ist ein richtiges Pfund, was wir in die Waagschale werfen werden“, so Wolf-Dietrich Weithöner von der ARENA Trier auf einer ersten Pressekonferenz. Und Dirk Röttgen, Geschäftsführer des Volleyball-Verbandes Rheinland, ergänzte: „Kuba ist der attraktivste Gegner in der deutschen Vorrundengruppe. Ich erwarte schon, dass wir bis zu 3.000 Zuschauer pro Spiel begrüßen können.“
DVV-Sportdirektor Günter Hamel ist überhaupt froh, nach sechs Jahren Pause wieder im Kreis der weltbesten Teams dabei zu sein. „Wir haben in den vergangenen sechs Jahren versucht, die Mannschaft ohne die World League weiterzuentwickeln. So war unsere Mannschaft bei den Olympischen Spielen von den zwölf Teilnehmern das einzige Team, welches nicht an der World League teilgenommen hatte. Umso höher ist die damalige Leistung von Stelian Moculescu und der Mannschaft zu bewerten. Deshalb ist es aber aus Sicht des Verbandes die einzige Chance, über die Teilnahme relativ schnell einen weiteren Qualitätssprung zu erreichen.“
Dazu sieht Hamel in den Gegnern Polen, Kuba und Argentinien genau die richtigen Gegner. „Wir wollten den Wettkampf mit den stärksten Nationen, den haben wir jetzt. Unser Ziel muss sein, im ersten Jahr der World League einige Spiele zu gewinnen und den Abstieg zu vermeiden.“ Besonderes Lob hat der DVV-Sportdirektor dabei für die Karibik-Asse: „Kuba hat das Potenzial, in den kommenden Jahren, eine der führenden Mannschaften weltweit zu sein.“
Die Volleyball-Fans in Trier und Umgebung wird´s freuen. Röttgen hofft auch auf Zuschauer aus dem Rhein-Main Gebiet und aus Luxemburg und Frankreich. „Der Ticketvorverkauf wird aller Voraussicht nach in etwa zehn Tagen starten“, so Weithöner. Die World League ist zurück in Deutschland, endlich!
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