
Foto Jürgen Sabarz: Dieser Block der Hachingerr Marco Liefke und Armin Dewes ist schwer zu überwinden. Das sehen auch die Fans und Experten so und erklären den Titelverteidiger zum Favoriten.
Geht es nach den Fans und den Experten, dann können nur der Dresdner SC und Generali Haching die Gewinner der Carolinen Volleyball DVV-Pokalfinals 2010 werden. 50 Prozent der Fans tippten bei einer Umfrage auf der DVV-Homepage auf das Duo „Dresden und Haching”. Es folgt der Tipp „Dresden und Düren” (23%) vor „Suhl und Haching” (19%) sowie „Suhl und Düren” (8%).
Auch die, die sich Experten schimpfen lassen können, sind überwiegend dieser Meinung: Italien-Legionärin Margareta Kozuch tippt 3:1 für Dresden und 3:2 für Haching, auch Nationalspieler Robert Kromm (Verona/ITA) glaubt an diese Konstellation: „Haching hat die besseren Spieler in seinen Reihen.” Fach-Journalist Felix Meininghaus (Volleyball Magazin) stößt ins gleiche Horn und meint: „Bei den Männern haben die Dürener in dieser Saison schon zwei Mal gegen Haching gewonnen, und doch sehe ich die Bayern vorn. Sie sind gleichmäßig gut besetzt, Nationalspieler Sebastian Schwarz hat seine Verletzung überstanden, und die Hachinger kennen das Gefühl, in Halle ganz oben zu stehen. Deshalb: Vorteil Haching. Auch die Frauen werden sich einen heißen Kampf liefern, Ende offen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Dresden das bessere Ende haben wird. Zwei Mal hat der DSC Halle traurig verlassen müssen, jetzt ist die Zeit reif, dass auf der Rückfahrt geschunkelt wird.”
Nationalspielerin Heike Beier (Piacenza/ITA), lange Jahre vorher für den Dresdner SC am Netz, glaubt auch an Dresden, „vor allem, weil sie keine Chance mehr in der Meisterschaft haben und sehr auf den Pokal fixiert sind.” Für Düren spreche nur ihr Gefühl. Ex-Nationalspieler Stefan Hübner (Perugia/ITA) macht andere Gründe geltend: „3:1 für Dresden – ich muss doch ,Tzscherli’ (Kerstin Tzscherlich, Anm. d. Red.) die Daumen drücken. Und als Kölner natürlich Düren (3:2).”
Einig sind sich alle, dass zwei sehr spannende und völlig offene Finalspiele anstehen, und Felix Meininghaus bringt dies auf den Punkt: „Seit in Halle die Pokalfinals ausgetragen werden, war es noch nie so schwierig, sich im Vorfeld auf einen Tipp festzulegen. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen treffen sich Mannschaften auf gleicher Augenhöhe. Die Tagesform wird entscheiden und vielleicht auch die Fähigkeit, sich von der tollen Kulisse im GERRY WEBER STADION beflügeln zu lassen.”
Kartenvorverkauf für 2011 startet am 7. März
Getreu dem Herbergerschen Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel” starten die Organisatoren bereits am 7. März den Kartenvorverkauf für das Pokalfinale am 6. März 2011. Die Gelegenheit, rund 10.000 Volleyball-Begeisterte vor Ort zu haben, wollen der Deutsche Volleyball-Verband, die Deutsche Volleyball-Liga und das GERRY WEBER Management & Event OHG nutzen. Die Fans können die Karten am Kartenvorverkaufscontainer auf dem Stadiongelände erwerben.
Ticketinformationen 2011