
Foto Eckhard Herfet: Daumen hoch für den SCC Berlin und Zuspieler Jaroslav Skach! Der SCC steht im Finalturnier des europäischen Challenge Cups.
Die vorher schon sehr sehenswerte Bilanz der deutschen Bundesligisten im diesjährigen Europapokal-Wettbewerb wurde durch den SCC Berlin nochmals aufgewertet: Die Berliner zogen durch ein überraschendes und souveränes 3:1 (25-20, 19-25, 25-18, 25-17) bei Ziraat Bankasi Ankara/TUR in das Final Four ein, welches am 27./28. März ausgetragen wird. Berlin trifft dann auf Top-Favorit Perugia/ITA (mit Stefan Hübner), im anderen Semifinale stehen sich Liberec/CZE und Zagreb/CRO gegenüber.
Das „Polster“ aus dem Hinspiel (3:2) war nicht groß und Gegner Ankara, das zwei Runden zuvor Haching aus dem Weg geräumt hatte, bekannt heimstark. Doch die Berliner begannen forsch und unbekümmert und sicherten sich durch ein variables Spiel – aufgezogen von Zuspieler Skach – souverän den ersten Satz. Zwar ging Durchgang zwei an die Türken, doch mehr als Ergebniskosmetik war dies nicht. Denn fortan spielten nur noch die Berliner, die druckvoll aufschlugen und stabil aus der Annahme agierten. Teammanager Matthias Klee übermittelte per Telefon: „Wir sind freudig überrascht und können es noch gar nicht glauben.“
Neben den Berlinern stehen auch die Frauen des Dresdner SC im Finalturnier des Challenge Cup (21./22. März), welches sie gar ausrichten. Wer Ausrichter des Männer-Turniers ist, steht noch nicht fest.