Marcus Popp

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Stand: 16.1.2013
Geburtsdatum: 23.09.1981
Geburtsort: Flöha
Größe: 1,92 Meter
Gewicht: 83 kg
Familienstand: ledig
Beruf: Profi
Spitzname: „Poppei“
Hobbys: Sprachen, Internet, Beach-Volleyball
Position in der Halle: Außenangriff
Länderspiele: 136
Verein: Tours/FRA
bisherige Vereine: AS Messine Paris/FRA
TSV Flöha
PSV Chemnitz
VV Leipzig
2003-2005 VfB Friedrichshafen
2005-2006 Salento D’Amare Traviano/ITA
2006 - 2008Gabeca Montichiari/ITA
2008 – 2009 Marmi Lanza Verona/Italien
2009 – 2010 Yogi Volley Forli/Italien
2010 - 2011 Copra Volley Piacenza/ITA
2011 - 2012 Marmi Lanza Verona/Italien
ab 2012 Tours VB/Frankreich
sportliche Erfolge: 2. Platz U23-EM 2003 im Beach-Volleyball
Pokalsieger 2004, 2005
Deutscher Meister 2005
Pokalsieger A2 in Italien 2006
9. Platz WM 2006 in Japan
5. Platz EM 2007 in Russland
9. Platz Olympische Spiele 2008 in Peking
2. Platz Deutsche Meisterschaften Beach-Volleyball 2009
5. Platz World League 2012
5. Platz Olympische Spiele 2012 in London
Französischer Pokalsieger 2013

Marcus Popp steht in seiner Volleyball-Karriere ständig zwischen zwei Stühlen: Soll er auf die Karte Beach-Volleyball oder auf die Karte Hallen-Volleyball setzen. In beiden Disziplinen gehört er zweifelsohne zu den Besten des Landes. So errang er mit seinem damaligen Beach-Partner Eric Koreng (Olympia-Fünfter 2008 im Beach-Volleyball) bei der U23 Beach-EM 2003 die Silbermedaille und wurde zudem noch zum besten Spieler des Turniers ausgezeichnet. Der dritte Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand 2005 rundete das starke Ergebnis ab.

Andererseits wechselte er im Sommer 2003 vom VV Leipzig zum Bundesliga-Top-Team des VfB Friedrichshafen, trainiert von Ex-Bundestrainer Stelian Moculescu. Der bescheinigt „Poppei“, hochveranlagt zu sein – in der Halle natürlich – und nominierte den damals 22-Jährigen prompt für den 12-er Kader für die wichtige Olympia-Qualifikation 2004 in Leipzig. Das Unterfangen „Athen“ scheiterte bekanntlich, dennoch gab eine Aussage Popps Hoffnung: „In den nächsten 10 Jahren will ich mal bei Olympia dabei gewesen sein.“

Es wurde die Hallen-Variante. Popp spielt seit 2005 als Profi in Italien und trug bei der Olympia-Qualifikation in Düsseldorf ein sehr großes Scherflein bei, agierte ganz stark auf der Außenposition und stand in Annahme und Angriff seinen Mann. Nach dem Höhepunkt in Peking erwachte 2009 jedoch das „Beach-Ich“ in Popp, der an der Seite von Björn Andrae den weicheren Sandboden vorzog und sensationell die Deutsche Vizemeisterschaft errang. Auch 2010 agierte Popp im Sand, ehe ihn 2011 wieder die Hallen-Gene kribbelten… Und das ist/war gut so, denn Popp war ein wesentlicher Faktor für die abermalige Qualifikation für die Olympischen Spiele, bei der er Großes vorhatte und mit Platz fünf auch erreichte.

2013 steht er den DVV-Männern nicht zur Verfügung, dann macht Popp mit Björn Andrae im Beach-Volleyball gemeinsame Sache. Zuvor sicherte er sich in der Halle mit seinem Verein Tours VB aber noch den französischen Pokal.



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