Christian Pampel

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Foto Kurth: Christian Pampel

Stand: 21.10.2009
Geburtsdatum: 6.9.79
Geburtsort: Gehrden
Größe: 1,98 Meter
Gewicht: 90 kg
Familienstand: verheiratet, 1 Kind
Beruf: Profi
Spitzname: "Pampi"
Hobbys: Lesen
Position in der Halle: Universalspieler
Verein: z.Zt. ohne Verein
Länderspiele: 212
bisherige Vereine: TV Hochstetten, 1995 - 1996
Volleyball Internat Frankfurt, 1996 - 1999
1999-2003 VfB Friedrichshafen
2003-2004 Esse-Ti Loreto/Italien
2004-2005 Tonno Callipo Vibo Valentia/Italien
2005-2007 Giotto Padua
2007-2008 VfB Friedrichshafen
2008 Gazprom-Jugra Surgut/Russland
2008-2009 Copra Volley Piacenza/Italien
2009 Gumi LIG Isurance greaters/Südkorea
sportliche Erfolge Halle: 8. Platz Junioren-Europameisterschaft´98
Pokalsieger 2001 & 2002 & 2003 & 2008
Deutscher Meister 2000 & 2001 & 2002 & 2008
2. Platz Champions League 2000
9. Platz EM 2001 in der Tschechischen Republik
7. Platz EM 2003 in Deutschland
Volleyballer des Jahres 2003
9. Platz WM 2006 in Japan
5. Platz EM 2007 in Russland
9. Platz Olympische Spiele 2008 in Peking

Christian Pampel gehört mit seinen 1,98 Meter nicht zu den größeren Spielern in der DVV-Auswahl, dennoch ist er einer der höchsten: Wenn Christian Pampel abspringt, glaubt man, er landet gar nicht mehr. Der Höhenflieger im Team ist generell ein Phänomen, denn Pampel spielt erst seit etwas mehr als zehn Jahren leistungsmäßig Volleyball. 1996 kam er auf das Volleyball-Internat Frankfurt unter die Fittiche des damaligen Junioren-Bundestrainers Bernd Schlesinger, und der erkannte rasch, was für einen ungeschliffenen Karäter er vor sich hat. So wurde an Technik und Athletik gefeilt, und 1999 verließ Pampel das Internat in Richtung Friedrichshafen, um unter Bundestrainer Stelian Moculescu den endgültigen Schliff zu erhalten. Dieser stellte „Pampi“ auf die Diagonalposition, auf der er auch in der Champions League gegen die besten Spieler der Welt bestach. Neben seiner enormen Höhe zeichnet Pampel sein Ehrgeiz und seine Abgeklärtheit aus, die manchmal gar wie Desinteresse wirkt.

Seinen endgültigen internationalen Durchbruch schaffte Pampel bei der EM 2003 im eigenen Land. Dort „drosch“ Pampel so vehement und erfolgreich auf die Bälle, dass er zum zweitbesten Punktesammler des gesamten Turniers avancierte und von den deutschen Fans zum „Volleyballer des Jahres 2003“ gekürt wurde. Die Saison 2003/2004 spielte Pampel beim italienischen Zweitligisten Loreto, wo er sich mit konstanten Leistungen auf hohem Niveau für höhere Aufgaben (1. italienische Liga) empfahl. Dort spielte er in der Saison 2004/05 für Valentia und wechselte zur Saison 2005/06 nach Padua, wo er mit Björn Andrae und Robert Kromm ein deutsches Trio bildete.

Bei der WM 2006 in Japan kam Pampel zunächst gar nicht in Fahrt und wurde von Schöps verdrängt, im Turnierverlauf erreichte er jedoch Normalform und steuerte wichtige Punkte zum starken 9. Platz bei. Pampel kehrte in der Saison 2007/08 zum VfB Friedrichshafen und zu Moculescu zurück und trug maßgeblich dazu bei, dass die sensationellen Erfolge fortgeführt wurden. Nach nur einem Jahr ging die Reise für Pampel jedoch weiter, er wechselte in die lukrative russische Superliga zu Sugra, wo er jedoch überhaupt nicht glücklich wurde. Die russische Spielweise und die Pampels gingen überhaupt nicht konform und nach nur drei Monaten verließ Pampel Sibirien und fand in Piacenza einen Top-Klub in Italien. Mit der Meisterschaft in der Tasche verließ Pampel den italienischen Verein und heuerte als erster deutscher Spieler bei einem Klub in Südkorea an. Doch abermals erwies sich der Gang in den Osten als wenig glücklich - die Koreaner warfen Pampel aufgrund einer Schulterverletzung noch vor dem Saisonstart aus dem Team (siehe auch Interview vom 21.10.2009).


Die Internetseite von Christian Pampel


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