Frank Dehne

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Foto Kurth: Frank Dehne

Stand: 8.9.2008
Geburtsdatum: 14.2.76
Geburtsort: Berlin
Größe: 2,02 m
Gewicht: 93 kg
Familienstand: ledig, 1 Kind
Beruf: Profi
Spitzname: "Döner"
Hobbys: Lesen, Lesen, Lesen
Position: Zuspieler
Länderspiele: 293
Verein: Verona/Italien
bisherige Vereine: SG Rupenhorn / Berlin, 1985-1988
Post SV Berlin, 1988-1996
SCC Berlin, seit 1997
2003-2004 Rennes Etudiants Club Volley/Frankreich
2004-2005 Lube Banca Marche Macerata/Italien
2005-2006 St. Croce/Italien
2006 - 2007 Tonno Callipo Vibo Valentia/Italien
2007 Volley Citta Di Corigliano/Italien
2007 - 2008 PZU AZS Olsztyn/Polen
ab 2008 Marmi Lanza Verona/Italien
sportl. Erfolge: 9. Platz EM 1997 in Holland
Goldmedaille bei der Universiade 1999 in Palma de Mallorca
Pokalsieger 2000
9. Platz EM 2001 in der Tschechischen Republik
Deutscher Meister 2003
7. Platz EM 2003 in Deutschland
CEV-Pokalsieger 2005
9. Platz WM 2006 in Japan
5. Platz EM 2007 in Russland
9. Platz Olympische Spiele Peking

Seine Volleyball-Ausbildung hat der gebürtige Berliner bei der SG Rupenhorn erhalten. Aufgrund seiner Größe von über 2 Metern wurde er – natürlich - erst als Angreifer eingesetzt. Erst 1993, also nur ein Jahr vor der Qualifikation zur Junioren-Europameisterschaft, wurde Frank Dehne zum Zuspieler „umgeschult.“ Ein Jahr später, 1994, wechselte er zum Bundesligisten Post SV Berlin, wo er drei Jahre spielte. Zur Saison 97/98 wechselte er zum Lokalrivalen SCC Berlin.

Heute gehört der 31-Jährige zum festen Kader der Männer-Nationalmannschaft, ist mit über 200 Länderspielen der erfahrenste Spieler und Kapitän. Seine Feuertaufe in der Nationalmannschaft bestand der Berliner mit Bravour. Bei den Europameisterschaften´97 in den Niederlanden ersetzte er den etatmäßigen Zuspieler Matthias Häberlein und spielte so, als wenn er schon seit Jahren die Regie in der Auswahl führen würde. Dies macht Dehne mittlerweile neben Simon Tischer, der ihn allerdings zuletzt als Nummer 1 auf der Position des Regisseurs abgelöst hat.

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2003 beendete Dehne vorerst das Berliner Kapitel und wagte den Schritt ins Ausland. In der Saison 2003/04 konnte sich der französische Erstligist Rennes Etudiants Club Volley auf die Künste Dehnes freuen – dank Dehne blieb der Aufsteiger in der 1. Liga. Es folgte der nächste Schritt: Dehne wechselte zum italienischen Spitzen-Verein Macerata, wo er mit dem genialen „Altmeister“ Mauricio auf der Zuspiel-Position ein erfolgreiches Tandem bildete und bis ins Halbfinale der italienischen Meisterschaft vordrang. In der Saison 2005/06 übernahm Dehne beim Aufsteiger St. Croce alleine die Verantwortung auf der Spielmacher-Position. Zwar stieg die Mannschaft ab, dies lag jedoch am wenigsten an Dehne. In der vergangenen Saison wechselte Dehne erst nach der WM in Japan zum italienischen Verein Valentia. Dort hatte er kaum Spielanteile und stieg mit dem Verein ab. Mit Coriglano fand er neuen Klub in Italien, ehe er sich nach nur wenigen Monaten weiter veränderte und mit Olsztyn/Polen einen hochkarätigen Verein mit Björn Andrae als Mitspieler fand.

In der Nationalmannschaft bewies der Kapitän zuletzt regelmäßig seine Klasse, nach einer Fingerverletzung von Tischer nutzte Dehne die Chance und fing bei der EM 2007 in Russland in der Stammformation an. Dort stellte er durch seine Kreativität den gegnerischen Block vor so manche Probleme.

Das Kapitel Nationalmannschaft schien Ende 2007 für Dehne vorzeitig und unschön beendet: Nach Meinungsverschiedenheiten mit Bundestrainer Stelian Moculescu erklärte der Kapitän seinen Rücktritt, nahm diesen jedoch – nach Gesprächen mit Moculescu - kurze Zeit später zurück. Zum Glück: Mit dem Zuspiel-Duo Tischer/Dehne waren die DVV-Männer auf der so wichtigen Spielmacher-Position bei der Olympia-Qualifikation stark und variabel besetzt, und gerade Dehne bewies bei seinen Einwechselungen seine Extra-Klasse.


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