2006 bis 2010

Foto FIVB: Roter Teppich für die ersten europäischen Weltmeister im Beach-Volleyball: Julius Brink und Jonas Reckermann 2009 in Stavanger. Foto FIVB: Roter Teppich für die ersten europäischen Weltmeister im Beach-Volleyball: Julius Brink und Jonas Reckermann 2009 in Stavanger.

2010 Fortsetzung der Erfolgsserie: Die deutschen Nationalteams können an die hervorragenden Leistungen aus 2009 anknüpfen. Sara Goller/Laura Ludwig sorgen mit dem Sieg bei der Beach-EM in Berlin für das Highlight, Katrin Holtwick/Ilka Semmler runden den Erfolg mit Silber ab. Die Beacher zeigen sich gewohnt konstant in ihren Weltklasse-Leistungen, David Klemperer/Eric Koreng gelingt in Stavanger ihr erster Turniersieg auf der World Tour. Mit den Weltranglistenplätzen vier (Goller/Ludwig), fünf (Julius Brink/Jonas Reckermann) und sieben (Klemperer/Koreng) ist Deutschland im Beach-Volleyball absolute Weltklasse.
Auch die beiden Hallen-Nationalteams glänzen und schließen das Jahr jeweils auf Weltranglistenplatz zehn ab. Grundlage dafür sind die starken Auftritte in World League (7:5-Siege und Platz neun) und WM (Platz acht) bei den Männern sowie die Grand Prix Qualifikation sowie Platz sieben bei der WM für die Frauen.

2009 Eines der erfolgreichsten Jahre in der DVV-Historie: Julius Brink/Jonas Reckermann gewinnen sensationell als erstes europäisches Team den WM-Titel im Beach-Volleyball, zudem schließen sie die Weltrangliste als Nummer eins ab und bleiben in 25 Spielen der World Tour in Folge unbesiegt (Weltrekord!). Auch die anderen deutschen Duos zeigen ihr Können und ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze, David Klemperer/Eric Koreng als WM-Vierte und Sara Goller/Laura Ludwig als EM-Zweite sorgen für weitere Höhepunkte.
Auch in der Halle glänzen die deutschen Auswahlteams: Unter Neu-Bundestrainer Raúl Lozano gewinnen die DVV-Männer zunächst die European League und qualifizieren sich dann für die World League und die WM. Zudem gelingt Platz sechs bei der EM-Endrunde in der Türkei. Die DVV-Frauen schaffen die WM-Qualifikation, belegen Platz drei beim Grand Prix und verpassen als Vierte knapp Edelmetall bei der EM in Polen. Der Lohn: Der Sprung auf Weltranglisten-Platz neun.
Noch besser läuft es bei den U20-Juniorinnen, die sensationell die WM-Goldmedaille in Mexiko gewinnen. Ungeschlagen sorgt die Mannschaft von Bundestrainer Han Abbing für die erste WM-Medaille im deutschen Hallen-Nachwuchsbereich. Da wollen die Nachwuchs-Beacher nicht hinten anstehen und sorgen mit insgesamt sechs Medaillen, darunter viermal Gold, für ebenfalls reichlich Erfolge.

2008 Olympische Spiele in Peking. Zunächst natürlich die Olympia-Qualifikation, die für die Beacher ein "Leichtes" ist, für die Hallenfraktion dagegen äußerst schwer. Im Beachbereich sind es schließlich die Duos Sara Goller/Laura Ludwig, Stephanie Pohl/Okka Rau, Julius Brink/Christoph Dieckmann und David Klemperer/Eric Koreng, die sich durchsetzen. In der Halle scheitern die DVV-Frauen bei der europäischen Qualifikation in Halle/Westfalen im Halbfinale an den übermächtigen Russinnen. Erstmals seit 1992 sind deutsche Volleyballerinnen nicht bei Olympia dabei. Dafür aber die Männer, die sich in sensationeller Manier und mit zwei 3:2-Siegen gegen Kuba und Spanien das Olympiaticket in Düsseldorf sichern.
In Peking selbst können nur Klemperer/Koreng durchweg überzeugen und belegen am Ende den starken fünften Platz. Pohl/Rau und Goller/Ludwig rangieren ebenso wie die DVV-Männer in der Halle auf Platz neun, Julius Brink/Christoph Dieckmann enttäuschen als 19.
Zuvor glänzen die deutschen Teams bei der zweiten Beach-EM in Deutschland (dieses Mal in Hamburg) mit Gold (Sara Goller/Laura Ludwig) und Silber (Kay Matysik/Stefan Uhmann).

2007 Höhepunkte sind die Hallen-Europameisterschaften und die Beach-Welt- und Europameisterschaften. Die DVV-Männer spielen in St. Petersburg ein starkes Turnier und verpassen das Halbfinale letztlich um einen (!) Ballpunkt. Der fünfte Platz ist dennoch eine starke Leistung. Einen Platz schwächer schneiden die DVV-Frauen in Belgien ab, die nur gegen den späteren Europameister Italien und EM-Dritten Russland verlieren. Noch besser schließt der Nachwuchs die kontinentalen Meisterschaften ab: die weibliche U18-Auswahl holt u.a. mit Spielerinnen wie Kira Walkenhorst, Lenka Dürr, Lena Möllers oder Saskia Hippe den Titel.
Im Beachbereich tragen vor allem die Männer-Duos die Hoffnungen, doch bei der WM in Gstaad glänzt das "schwache Geschlecht": Stephanie Pohl/Okka Rau und Helke Claasen/Antje Röder belegen jeweils Platz fünf und sind damit beste europäische Duos. Das gute Abschneiden der deutschen Frauen komplettieren Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich als Neunte. Ein neunter Platz für David Klemperer/Eric Koreng ist die magere Ausbeute der hoch gehandelten deutschen Männer-Duos. Mehr war in den Schweizer Alpen nicht drin. Bei der EM in Valencia geben die DVV-Duos - wie gewohnt in Europa - den Ton mit an: Sara Goller/Laura Ludwig, die ein phantastisches Jahr spielen, holen die Silbermedaille, David Klemperer/Eric Koreng freuen sich über Bronze.

2006 Ein überaus erfolgreiches sportliches Jahr für den DVV: Die Beach-Volleyballer glänzen auf der World Tour mit herausragenden Ergebnissen, Julius Brink/Christoph Dieckmann und Stephanie Pohl/Okka Rau beenden die Saison als Europa-Ranglistenerste. Das Männer-Team krönt dieses noch mit dem EM-Titel in Den Haag. Auf die deutschen Nachwuchs-Beacher ist abermals Verlass – neun Medaillen, darunter vier Titel – springen bei Welt- und Europameisterschaften heraus.
Keine Medaillen, aber starke Spiele zeigen die DVV-Frauen und –Männer bei den Weltmeisterschaften in Japan. Am Ende landen die Frauen auf einem enttäuschenden 11. Platz, ein Pünktchen fehlt, um unter die ersten acht Teams zu kommen. Die Männer platzieren sich bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 1994 gleich unter den Top Ten und werden gute Neunte.

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