Disziplinarverfahren und Entscheidungen

Zum 01.07.2019 hat der Deutsche Volleyball-Verband das Ergebnismanagement und das Disziplinarverfahren bei möglichen Verstößen gegen Antidoping-Bestimmungen auf die NADA übertragen.

Der  Nationalen Antidoping Code (NADC)schreibt vor, dass Disziplinarentscheidungen durch  Schiedsgerichte zu fällen sind. Schiedsgerichtentscheidungen setzen den Abschluss von Schiedsvereinbarungen voraus – aus diesem Grund muss der Verband von seinen Bundeskadern, Spieler*innen der 1. und 2. Bundesligen, sowie Teilnehmer*innen der Deutschen Touren im Beach-Volleyball und im Snow-Volleyball den Abschluss von Schiedsvereinbarungen einfordern.

Sollte keine Schiedsvereinbarung (z.B. im Amateurbereich) im Konfliktfall vorliegen und wird auch nicht nachträglich abgeschlossen, verbleiben Ergebnismanagement und Disziplinarverfahren beim Deutschen Volleyball-Verband. Beide Wege sind in einer Übersicht (HIER KLICKEN) dargestellt.

Entscheidungen Antidoping-Ausschuss (ADA)

Datum: 25.05.2019

Verfahren: ADA 1/2019

Spielerin: Tanja Großer

Geb.-Datum: 27.11.1993

Nationalität: deutsch

Entscheidung: Die Spielerin wird wegen eines Verstoßes gegen 2.2 DVV-ADO (Gebrauch einer verbotenen Substanz) unter Anwendung von 10.5.1.1 DVV-ADO (Vorliegen einer spezifischen Substanz und kein signifikantes Verschulden der Spielerin) verwarnt.

Datum: 11.06.2019

Verfahren: ADA 2/2019

Spieler: Antwain Aguillard

Geb.-Datum: 22.08.1989

Nationalität: amerikanisch

Entscheidung: Gegen den Sportler wird wegen Verstoßes gegen §§ 1 ff ADC-DVV i.V.m. Art. 2.1 NADC (NADC 2015) – Nachweis einer im Wettkampf verbotenen Substanz - eine Sperre von 2 Jahren, beginnend mit dem 02.02.2019 gem. ADC-DVV i.V.m. Art. 10.2 NADC verhängt. Die Zeit der vorläufigen Suspendierung wird auf die Sperre angerechnet.

Ende der Sperre: 01.02.2021

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