FIVB setzt Corona-Hilfsprogramm für Nationalspieler auf

Athletensprecherin der VBL: Ex-Nationalspielerin Denise Hanke (Foto: SSC Palmberg Schwerin) Athletensprecherin der VBL: Ex-Nationalspielerin Denise Hanke (Foto: SSC Palmberg Schwerin) Spielerinnen und Spieler aus der Volleyball Bundesliga (VBL) erhalten die Möglichkeit, kurzfristige finanzielle Unterstützung beim Volleyball-Weltverband (FIVB) zu beantragen. Die FIVB hat mit dem „Athletes Relief Support Fund“ ein Hilfsprogramm für Athletinnen und Athleten – vorrangig aus den Nationalmannschaftskadern – aufgesetzt, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

„Das Angebot der FIVB ist ein gutes Zeichen für die Spielerinnen und Spieler“, sagt VBL-Athletensprecherin Denise Hanke. „Auf der anderen Seite hoffe ich, dass nicht allzu viele Profis gezwungen sind, die Hilfen des Programms in Anspruch zu nehmen. Das würde nämlich bedeuten, dass die Aktiven für ihren Beruf auch angemessen bezahlt würden.“

Um Anspruch auf die Unterstützung zu haben, muss der Athlet/die Athletin an mindestens zwei ausgewählten FIVB-Veranstaltungen teilgenommen haben und gewisse finanzielle Bedingungen erfüllen, die sich auf das Einkommen in den vergangenen zwölf Monaten sowie das durchschnittliche Einkommen am Wohnort beziehen. Außerdem darf gegen die Sportlerin/den Sportler seit dem 1. Januar 2018 kein Dopingverfahren anhängig sein. Die Voraussetzungen im Einzelnen finden Sie hier.

Der Antragsprozess für die professionellen Volleyballer läuft über zwei Phasen:

  • Phase I: Online-Erstantrag (endet am Dienstag, 23. Juni 2020)
  • Phase II - Verifizierung und Abschluss: Antragsteller, die zu Phase II eingeladen werden, müssen detailliertere Informationen und Unterlagen zur Unterstützung der in Phase I gemachten Angaben vorlegen

Weitergehende Informationen sowie den Link zum Erstantrag finden Sie unter diesem Link.

  • comdirect
  • Stanno
  • Mikasa