Schiedsrichterstudie: Analyse von Stress- und Angstreaktionen

Volleyball-Schiedsrichter (Foto: Sebastian Wells) Volleyball-Schiedsrichter (Foto: Sebastian Wells) Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und Sportpsychologen renommierter Deutscher Universitäten kooperieren bei einer Studie zur Analyse von Stress- und Angstsituationen bei Volleyball-Schiedsrichtern in speziellen Spielsituationen.

Allzu oft sind es die Schiedsrichter im Sport, die dafür verantwortlich gemacht werden, wenn den Spielern etwas misslingt, die Trainer unzufrieden sind oder den Zuschauern etwas nicht gefällt. Häufig werden Schiedsrichter zu Zielscheiben von Emotionen, und vermeintliche Fehlentscheidungen sorgen immer wieder für heftige Debatten im Sport. Der (Leistungs-)Druck, unter dem Schiedsrichter stehen, und damit einhergehender Stress bzw. unterschwellige Angst ist längst bekannt.

Die Arbeitsgruppe um Prof. Klatt (DSHS Köln), Dr. Jungen (TU Dortmund, Bundesschiedsrichterwart DVV) und Prof. Strauß (WU Münster) ist in Kooperation mit dem DVV der Frage nach möglichen leistungsbeeinträchtigenden Auslösern und Interventionsmaßnahmen von Stress- und Angstreaktionen bei Schiedsrichtern in der Sportart Volleyball nachgegangen.

Insgesamt sind 70 Bundesliga-Schiedsrichter an dem Projekt beteiligt, das im Rahmen von Spielen der Bundesliga sowie von Deutschen Jugendmeisterschaften und Bundespokalen durchgeführt wird.
Einzelheiten zur Studie im Video:

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