Knappe Testspielniederlage gegen Frankreich

Foto FIVB: Foto FIVB: Die DVV-Männer haben ihr letztes Testspiel vor dem Start der Europameisterschaft (12.-29.September) knapp mit 2:3 (20-25, 31-29, 25-20, 16-25, 12-15) gegen Frankreich am vergangenen Samstag in Paris verloren. Bis Dienstag bereitet sich die deutsche Mannschaft noch in Kienbaum vor, bevor am Mittwoch die Anreise in den Vorrundenspielort Brüssel auf dem Programm steht. Den Auftakt bildet das Duell gegen Serbien (13. September, 15:00 Uhr). SPORT1+ überträgt live.

„Sind bereit für den EM-Start“

Bundestrainer Andrea Giani sagt zur Leistung: „Es war für uns noch einmal sehr wichtig, dass wir gegen Frankreich spielen konnten, weil sie einfach zur Weltspitze gehören und uns zum EM-Auftakt mit Serbien ein schwieriger Gegner erwartet. Wichtig war auch, dass wir alle Spieler eingesetzt haben und sich jeder noch einmal beweisen konnte. Block und Abwehrarbeit waren schon sehr gut und auch im Angriff haben wir Fortschritte gemacht. Wir sind bereit für den EM-Start.“

Spielplan EM-Vorrunde*

Fr, 13. Sep. 15:00 Uhr Deutschland Serbien
Sa, 14. Sep. 17:30 Uhr Deutschland Belgien
So, 15. Sep. Spielfrei
Mo, 16. Sep. 17:30 Uhr Deutschland Österreich
Di, 17. Sep. Spielfrei
Mi, 18. Sep. 17:30 Uhr Deutschland Slowakei
Do, 19. Sep. 17:30 Uhr Deutschland Spanien

*Alle Spiele werden im Pay-TV auf SPORT1+ zu sehen sein.

Die meisten Punkte für Deutschland steuerte Georg Grozer (21) hinzu, gefolgt von Christian Fromm mit 12 Zählern. Bei Frankreich ragte Stephen Boyer mit 17 Punkten heraus. Im Spiel überzeugte Deutschland mit einer guten Annahme (58%) und konnte im Block zwölfmal zupacken. Bereits am Freitag absolvierten beide Nationen ein Trainingsspiel untereinander, in dem die DVV-Auswahl alle fünf Sätze für sich entscheiden konnte.

Letzten Tage in Kienbaum

Der DVV-Tross bestreitet von Sonntag bis Dienstag in Kienbaum die letzten Vorbereitungstage und reist am Mittwoch (11. September) in die belgische Hauptstadt nach Brüssel. Dort treffen sie am 13./14. September auf Serbien und Belgien, bevor vom 15. bis 19. September in Antwerpen die Nationen aus Österreich, der Slowakei und Spanien warten.

Foto CEV Foto CEV

Das ist der Modus

Die 24 Mannschaften wurden in vier Gruppen (A-D) á sechs Teams aufgeteilt. Jeweils die besten vier Mannschaften (insgesamt 16) erreichen dabei das Achtelfinale. Die Partien werden dabei nicht neu ausgelost, sondern über Kreuz ermittelt (A1 vs. C4, A2 vs. C3, C1 vs. A4, C2 vs. A3 | B1 vs. D4, B2 vs. D3, D1 vs. B4, D2 vs. B3). Weiter geht es mit dem Viertelfinale, in dem die Mannschaften aufeinandertreffen, die ihr Achtelfinale im gleichen Land gespielt und gewonnen haben.

Sowohl das Achtelfinale als auch das sich anschließende Viertelfinale finden in allen vier Ländern statt. Von den Halbfinals wird jeweils eins in Slowenien und Frankreich gespielt, wobei die Finalspiele (Gold & Bronze) nur noch in Frankreich ausgetragen werden.

Kader Vorbereitung

Nr. Name Position Verein
1 Christian Fromm Außenangriff Jastrzebski Wegiel
2 Tobias Krick Mittelblock UV Frankfurt
3 Ruben Schott Außenangriff Trefl Gdánsk
5 Moritz Reichert Außenangriff BR Volleys
6 Denys Kaliberda Außenangriff Azimut Modena
8 Marcus Böhme Mittelblock St. Petersburg
9 Georg Grozer Diagonalangriff Zenit St. Petersburg
10 Julian Zenger Libero BR Volleys
11 (C) Lukas Kampa Zuspiel Jastrzebski Wegiel
12 Anton Brehme Mittelblock SVG Lüneburg
13 Simon Hirsch Diagonalangriff Vibo Valentia
14 Moritz Karlitzek Außenangriff Top Volley Latina
15 Noah Baxpöhler Mittelblock Spacer’s de Toulouse
17 Jan Zimmermann Zuspiel Greenyard Maaseik
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