Das Warten hat ein Ende – SPORT1 überträgt live

Foto Conny Kurth: Deutschland will bei der EM jubeln. Foto Conny Kurth: Deutschland will bei der EM jubeln. Am Freitag hat das Warten für alle Fans endlich ein Ende: Die Schmetterlinge starten in Bratislava (Slowakei) gegen die Schweiz (14:30 Uhr) in die Europameisterschaft (23. August bis 8. September). SPORT1 überträgt alle Spiele live im Free-TV.

SPORT1 mit umfangreicher Übertragung

SPORT1 überträgt alle fünf deutschen Spiele in der Vorrunde live im FREE-TV. Hinzu kommen sieben Partien mit nichtdeutscher Beteiligung, in denen Weltklasse-Teams wie Vize-Weltmeister Italien, Russland oder die Türkei aufschlagen. Je nach Abschneiden des deutschen Teams werden auch die K.o.-Spiele gezeigt, wobei im Moment - unabhängig davon - sowohl Übertragungen von zwei Viertelfinals, beiden Halbfinals sowie dem Finalspiel geplant sind.

Übertragungen Vorrunde FREE-TV SPORT1

Fr, 23. Aug 14:30 Uhr Deutschland Schweiz
Fr, 23. Aug 17:00 Uhr Weißrussland Russland
Fr, 23. Aug 20:00 Uhr Slowakei Spanien
Sa, 24. Aug 17:30 Uhr Deutschland Spanien
Sa, 24. Aug 18:30 Uhr Türkei Finnland
So, 25. Aug 17:30 Uhr Spanien Weißrussland
So, 25. Aug 20:30 Uhr Ukraine Italien
Mo, 26. Aug 17:30 Uhr Deutschland Russland
Mo, 26. Aug 20:30 Uhr Polen Ukraine
Di, 27. Aug 20:00 Uhr Deutschland Slowakei
Mi, 28. Aug 17:30 Uhr Russland Spanien
Mi, 28. Aug 20:00 Uhr Deutschland Weißrussland

Modus (Infos zur EM)

Die 24 Mannschaften wurden in vier Gruppen (A-D) á sechs Teams aufgeteilt. Jeweils die besten vier Mannschaften (insgesamt 16) erreichen dabei das Achtelfinale. Die Partien werden dabei nicht neu ausgelost, sondern über Kreuz ermittelt (A1 vs. C4, A2 vs. C3, C1 vs. A4, C2 vs. A3 | B1 vs. D4, B2 vs. D3, D1 vs. B4, D2 vs. B3). Diese werden in allen vier Ausrichterländern ausgetragen. Ab dem Viertelfinale wird nur noch in Polen und der Türkei gespielt, ab den Halbfinals ausschließlich in der Türkei.

Foto CEV: Die deutschen Vorrundengruppen. Foto CEV: Die deutschen Vorrundengruppen.

Teilnehmer

Die Vorrunde wird in Ankara (Pool A, Türkei), Łódź (Pool B, Polen), Budapest (Pool C, Ungarn) sowie Bratislava (Pool D) gespielt. Erstmals nehmen 24 Teams an der Europameisterschaft teil. Es ist das größte Teilnehmerfeld, das es jemals bei einer EM gab. Aus diesem Grund hat sich auch die Dauer des Turniers von 10 auf 17 Tage erhöht. In der Vorrunde trifft das deutsche Team in Pool D auf den Gastgeber, Spanien, die Schweiz, Russland und Weißrussland.

Vorrundenspielplan Deutschland

Fr, 23. Aug. 14:30 Uhr Deutschland Schweiz
Sa, 24. Aug. 17:30 Uhr Deutschland Spanien
So, 25. Aug. Spielfrei
Mo, 26. Aug. 17:30 Uhr Deutschland Russland
Di, 27. Aug. 20:00 Uhr Deutschland Slowakei
Mi, 28. Aug. 20:00 Uhr Deutschland Weißrussland

Russland dominiert Medaillenspiegel

Die mit Abstand erfolgreichste Nation ist Russland, das bis heute insgesamt 19 Goldmedaillen gewinnen konnte. Überhaupt gab es jahrzehntelang wenig Abwechslung im Kampf um den Titel. Von 1949 bis 1993 gab es mit Russland, Tschechien, Deutschland (damals DDR) sowie Bulgarien lediglich vier verschiedene Europameister. Diese Serie wurde 1995 durch die Niederländerinnen durchbrochen.

Deutschland wartet auf nächste Medaille

Auf dem zweiten Platz der erfolgreichsten Nationen liegt Deutschland, inkl. der DDR. Diese gewann 1983 sowie 1987 den EM-Titel, die bis heute die letzten Goldmedaillen darstellen. Nach der Wiedervereinigung stand das deutsche Team noch zweimal im Finale. Sowohl 2011 gegen Serbien als auch 2013 bei der Heim-EM gegen Russland reichte es aber nicht zum ganz großen Coup. Immerhin: Seitdem Deutschland 1955 das erste Mal bei einer EM antreten durfte, gelang immer die Qualifikation für das kontinentale Highlight.

Serbien als neue Macht im Frauen-Volleyball

Aktueller Titelverteidiger ist Serbien, das sich im Moment zu einer neuen Macht im Frauen-Volleyball aufschwingt. Nach dem EM-Titel 2017 folgte 2018 der Gewinn der Weltmeisterschaft in Japan. 2019 soll der Titel-Hattrick perfekt gemacht werden.

Foto CEV: Estland ist das erste Mal bei einer Europameisterschaft dabei. Foto CEV: Estland ist das erste Mal bei einer Europameisterschaft dabei.

Die größten One-Hit-Wonder

Albanien (1991), Georgien (2017), Großbritannien (1971) und Slowenien (2015) haben sich bisher jeweils erst einmal für eine Europameisterschaft qualifizieren können. Eine Medaille sprang dabei nicht heraus. Aufgrund der Erweiterung des Teilnehmerfeldes von 16 auf 24 Mannschaften hat Slowenien 2019 erneut die Qualifikation geschafft und verlässt den erlesen Kreis der größten One-Hit-Wonder.

Gar zum ersten Mal dabei sind Portugal und Estland. Ihre Spiele in Budapest und Lodz gehen damit in die Geschichte ein und erweitern den Kreis aller EM-Teilnehmer auf insgesamt 34 Nationen. Rekordteilnehmer ist – wie sollte es auch anders ein – Russland, das bisher alle Europameisterschaften gespielt hat.

Social Media

Das deutsche Team bei der Europameisterschaft auf den digitalen Kanälen.

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EM-Kader

Name Position Verein Alter EM-Teilnahmen
Lina Alsmeier Universal USC Münster 19 0
Linda Bock Libera USC Münster 19 0
Kimberly Drewniok Diagonal SSC Palmberg Schwerin 22 0
Jennifer Geerties Außenangriff Imoco Volley Conegliano 25 3
Lisa Gründing Mittelblock SC Potsdam 27 1
Denise Hanke Zuspiel SSC Palmberg Schwerin 29 2
Pia Kästner Zuspiel Allianz MTV Stuttgart 21 0
Louisa Lippmann Diagonalangriff Shanghai 24 1
Anna Pogany Libera SSC Palmberg Schwerin 25 1
Jana-Franziska Poll Außenangriff LiB Aachen 31 2
Marie Schölzel Mittelblock SSC Palmberg Schwerin 22 1
Lena Stigrot Außenangriff Dresdner SC 24 2
Ivana Vanjak Universal USC Münster 24 0
Camilla Weitzel Mittelblock Dresdner SC 19 0
Ø 23,7 Ø 0,92
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