Pfretzschner/John starten in Youth Olympic Games

Foto: FIVB, Filip John und Lukas Pfretzschner wollen auch in Argentinien jubeln Foto: FIVB, Filip John und Lukas Pfretzschner wollen auch in Argentinien jubeln Mit der Hoffnung auf Edelmetall sind Lukas Pfretzschner und Filip John nach Buenos Aires (ARG) zu den „Youth Olympic Games“ aufgebrochen. Nach WM-Silber im Juli will das deutsche Vorzeige-Duo unbedingt wieder einen erfolgreichen Wettkampf hinlegen. Ein Grundstein ist bereits gelegt: Das Auftaktmatch gegen die stark einzuschätzenden Schweden Ahman/Hellvig wurde mit 2:1 (17-21, 21-18, 15-9) gewonnen.

Guter Start in "geiles Turnier"

„Im ersten Satz hatten wir noch leichte Startprobleme, aber im zweiten Satz sind wir gut reingekommen und haben unsere Stärken ausgespielt. Im Tie-Break hat dann alles gepasst, da haben wir super als Team gespielt. Dieser Sieg ist, auch wenn es nur das erste Spiel ist, sehr wichtig“, lautet das Resümee von Filip John, sein Partner Lukas Pfretzschner ergänzt: „Ein super Turnierstart, eine tolle Stimmung – ein geiles Turnier hier in Buenos Aires.“

Schon vor dem Spiel war klar, dass das Spiel kein Zuckerschlecken werden würde. Direkt nach der Auslosung waren sich die Vize-Weltmeister sicher: Schweden ist einer DER Top-Favoriten und ein Hammer gleich zu Beginn. Im Umkehrschluss heißt das, dass ein wichtiger Schritt Richtung angepeiltem Gruppensieg nun schon getan ist. Neben den Schweden treffen Pfretzschner/John noch auf zwei „Exoten“ aus Gambia und dem Karibikstaat St. Vincent und die Grenadinen.

Gänsehaut bei der Eröffnung

Den Startschuss für die 2010 eingeführten Youth Olympic Games gab es bereits am Vortag am Obelisken in der Innenstadt, dem Wahrzeichen der Stadt. In einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier wurden die rund 4000 Athleten von IOC-Präsident Dr. Thomas Bach begrüßt. Der Gänsehautmoment der Feier jedoch war der Auftritt der 12 thailändischen Jungen, die mehrere Wochen lang in einer Höhle in ihrer Heimat gefangen waren.

Für Filip John sind die Youth Olympic Games der krönende Abschluss eines jetzt schon überragenden Jahres. Neben dem Titel als Vize-Weltmeister im Sand krönte sich der 18-Jährige im April sensationell zum U18-Europameister in der Halle und wurde dort zum besten Diagonalangreifer und besten Spieler des Turniers gewählt.  

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